Unwetter fegt übers Ruhrgebiet: Lidl in Essen geräumt ++ Straßen in Bochum unter Wasser +++ Feuer nach Blitzeinschlag in Dortmund

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

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Zahlreiche Unwetter haben am Dienstag das Ruhrgebiet fest im Griff. Ganze Straßenzüge in Bochum standen unter Wasser. In Essen musste eine Lidl-Filiale geschlossen werden, nachdem Regen durchs Dach eingedrungen war.

Alle Entwicklungen zum Unwetter im Ruhrgebiet kannst du in unserem Live-Ticker nachlesen:

Die aktuelle Wetterlage im Ruhrgebiet: Hagel, Überschwemmungen, Unwetter

16.40 Uhr: Die Gefahr ist weiter nicht gebannt. Der Deutsche Wetterdienst hat erneut eine Wetterwarnung herausgegeben. Betroffen ist Dortmund. Hier warnt der DWD ab jetzt bis 17.15 Uhr vor Gewitter der Stufe 1 von 4.

16.32 Uhr: Nicht nur Wasser, auch ein Feuer beschäftigte die Feuerwehr Dortmund am Dienstagnachmittag. So stand nach einem Blitzeinschlag in Dortmund-Wellinghofen ein Baum in Flammen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr Dortmund gegenüber DER WESTEN.

Das Feuer konnte allerdings schnell unter Kontrolle gebracht werden. Überhaupt habe sich die Lage in der Zwischenzeit wieder entspannt, nachdem einige Keller voller Wasser gelaufen waren.

16.11 Uhr: Auch in Dortmund war Land unter. Ganze Straßenzüge standen komplett unter Wasser, weil die Kanalisation das Wasser nicht schnell genug aufnehmen konnte, wie dieses Video zeigt:

14.22 Uhr: Ein Regen- und Schneeradar bei „kalchelmannwetter“ zeigt, wo innerhalb kürzester Zeit am meistern Niederschlag heruntergekommen ist. Bochum-Langendreer bekams richtig dicke ab.

14.03 Uhr: In den sozialen Netzwerken tauchen immer mehr Videos auf, die eher an Herbsteinbruch, denn an Frühlingsende erinnern:

13.58 Uhr: Die plötzlichen Unwetter haben in Bochum dafür gesorgt, dass einige Keller im Stadtteil Wattenscheid voll gelaufen sind. Anwohner berichteten gegenüber der Feuerwehr von einem Wasserstand von bis zu 30 Zentimeter. „Doch noch bevor wir eingreifen mussten, haben die meisten Anwoher das Problem selbstständig gelöst“, so einer Sprecher der Feuerwehr Bochum. Häufig, wie an der Allee- und Heinrichstraße, hätte es gereicht einen Gullideckel zu öffnen.

13.41 Uhr: Auch in zahlreichen Bochumer Facebook-Gruppen ist zu sehen, wie ganze Straßenzüge unter Wasser stehen. Die Wassermassen dringen aus Gullideckeln im Stadtteil Wattenscheid hervor, Autos stehen teils 20 Zentimeter tief im Wasser.

13.37 Uhr: Bei Twitter kursieren zahlreiche Bilder und Videos, wie Hagel die Stadt überzieht:

13.34 Uhr: Wie der Essener Feuerwehrsprecher Mike Filzen auf Nachfrage erklärt, musste ebenfalls eine Schule in Essen geräumt werden. Hagel hatte die Abflussrinnen der Joachimschule im Stadtteil Kray verstopft, Wasser lief in das Gebäude. Filzen spricht von einer handvoll Einsätze im Stadtgebiet.

12.49 Uhr: Ein Unwetter zieht übers Ruhrgebiet – und einige Städte bekommen richtig was ab. Starke Niederschläge haben im Lidl an der Haedenkampstraße 81 in Essen dafür gesorgt, dass der Discounter gesperrt werden musste. Dort waren Platten, wahrscheinlich aufgrund des starken Regens, vom Dach gefallen.

Zusätzlich drang Wasser aus der Decke in den Lidl ein. Die Feuerwehr war mit mehreren Kräften vor Ort.

10.50 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor starkem Gewitter in folgenden Ruhrgebietsstädten:

  • Duisburg
  • Oberhausen
  • Mülheim an der Ruhr
  • Bochum
  • Essen
  • Dortmund
  • Bottrop

Die Warnung hält vorerst bis 14 Uhr an, kann sich aber noch ausdehnen. Auch weitere Teile des Potts könnten von der Gewitterfront erfasst werden. Bisher gilt die Gefahrenstufe zwei von vier. Heißt: Blitzschlag ist möglich!

In Essen begann das Unwetter mit starkem Hagel.

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8.59 Uhr: Bereits vergangene Woche äußert Meteorologe Dominik Jung die Vermutung, dass „dieser Mai der kälteste seit 1991 werden könnte.“ Noch diese Woche könnte der bisherige Rekord von vor 26 Jahren eingestellt werden. Zwar zeigte sich am vergangenen Wochenende häufiger die Sonne, doch das dürfte es vorerst mit Sommer und Sonnenschein gewesen sein.

Der Meteorologe geht davon aus, dass an Christi Himmelfahrt kein Bollerwagen-Wetter sein wird. Jung spricht hier von verspäteten Eisheiligen oder verfrühter Schafskälte. Bedeutet: „Im Juli kommt eigentlich nochmals die Schafskälte, eine alte Bauernweisheit. Die könnte dieses Jahr früher dran sein.“

>> Hier mehr dazu: Meteorologe mit düsterer Prognose für den Mai

8.34 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst geht in seiner Prognose für die kommenden Tage von Spitzentemperaturen von bis zu 20 Grad aus. Nachts könnten die Temperaturen hingegen auf bis zu zehn Grad fallen. Besonders in der Nacht zum Mittwoch fallen die Temperaturen um fünf bis zwei Grad. (mb/ak)

 
 

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