Zehn Artikel oder weniger...

Rushhour. Wer wissen will, was das ist, der gehe Samstagmittag in einen x-beliebigen Supermarkt. Hier bilden lange Schlangen vor den Kassen ein Paradebeispiel zur Begriffserklärung. Dabei ist die Lösung doch so ersichtlich: Wieso kommt nirgendwo ein Filialleiter auf die Idee, „Zehn Artikel oder weniger“-Kassen einzuführen?

Irgendwie komme ich mir nämlich immer ein wenig verloren vor, wenn ich mit meiner Flasche Cola und meinem Fernglas an den ganzen Hamsterkäufern vorbei bis zum Ende der Kasse schiele, wo sich eine unmotivierte Verkäuferin von jedem Artikel persönlich verabschieden muss. Der „Bitte-lass-mich-doch-vor-ich-hab-nur-ein-Teil-Blick“ zieht längst nicht bei allen und einfach vordrängeln, während der Vordermann noch seinen Einkaufswagen ausräumt, geht ja schließlich auch nicht.

Wo liegt das Problem, einfach Kassen einzuführen, an denen man sich nur anstellen darf, wenn man zehn Teile oder weniger kaufen möchte? In den USA ist das längst gängige Praxis. So können die Kunden, die Lebensmittel für ihr 5-Gänge Menü bezahlen wollen, dies in aller Seelenruhe weiter tun. Und ich komme zügiger in den Genuss meiner Cola...

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