Wohlfahrtsverbände warnen vor Integrationsverein

Foto: Ulla Emig/WAZ FotoPool
„Stimme der Migranten“ und ihre Chefin Vasilka Bettzieche sind zurück.

Duisburg-Bergheim. Vasilka Bettzieche, Vorsitzende des umstrittenen Vereins „Stimme der Migranten“ meldete sich in Bergheim zurück. Erst im Juli hatte sie nach Streitereien mit anderen Vereinen ihre Arbeit in Rheinhausen eingestellt. Nun arbeitet sie wieder mit Rolf Karling (Bürger für Bürger) zusammen. Sehr zum Verdruss der in Duisburg tätigen Wohlfahrtsverbände.

Brief an den Stadtrat

In einem Brief an den Stadtrat mahnen sie zur Vorsicht im Umgang mit Bettzieche, mitunter wegen ihres „populistischen Getöses“. In einem Konzeptpapier vertrete sie zudem ein „pseudowissenschaftliches Menschenbild“, in denen die Verbände „Verwandtschaft zu den Thesen von Sarrazin“ erkennen und sie habe ein „sektiererhaften Verständnis von Religion.“ Auch Pfarrer Heiner Augustin steht hinter dem Brief: „Jeder mit klarem Menschenverstand ist der Überzeugung, dass die Wohnsituation so nicht bleiben kann. Wenn jemand auftritt und das Gegenteil behauptet, ist das kontraproduktiv“, sagt er und meint Bettzieche.

 
 

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