Tipps für Osterausflüge

Und, haben Sie das miese Wetter satt und eine womöglich hundeteure Last Minute-Flugreise in die Sonne gebucht? Zumindest ein Teil der Redaktionsmitglieder aus dem Duisburger Westen verbringt die Ostertage daheim. Und das keinesfalls griesgrämig ob des vorausgesagten April-Wetters. Hier gleich vier Tipps zum entspannten Spazieren im Duisburger Westen. Und da unsere Sekretärin Angelika Leurs die einzige Nicht-Westlerin des Redaktions-Quartetts ist, hat sie noch einen Draußen-Tipp aus ihrer Heimatgemeinde Rheurdt (Kreis Kleve) parat. Die Gesamtroute führt von Baerl, Richtung Homberg, Asterlagen/Winkelhausen, Friemersheim hin nach Rheurdt. Es bleibt jedem überlassen, ob er kleinere Touren unternimmt oder gar eine große Rundreise. Die Redaktion startet zu Fuß, per Rad und Auto durch das weite Gebiet im Duisburger Westen.

Baerl/Homberg

„Wunderbar Radfahren fernab des Straßenverkehrs kann man in Baerl. So bietet allein der Baerler Busch ein dichtes Wegenetz, auf dem sich Fußgänger und Radler gleichermaßen durch die Natur bewegen können. Zwischendurch gibt es eine Abzweigung zum Lohheider See, der bequem umrundet werden kann. Eine Pause kann in einem am See liegenden Restaurant eingelegt werden. Wer dann noch Muße hat, kann die Tour ausdehnen und durch das Binsheimer Feld den Rheindeich ansteuern und dort in Richtung Homberg zu fahren, wo im Ortskern in einer Eisdiele eine längere Rast eingelegt werden kann.“

Asterlagen/Winkelhausen

„Alles zusammen? Richtig, wenn Sie nämlich Asterlagen und Winkelhausen zwischen den Feldern entlang laufen, können Sie sie in der Ferne sehen, die A40. Und da stehen dann jede Menge Autos im Stau, handelt es sich doch genau um das Stück direkt vor der Brücke Neuenkamp, wo die Polizei Lkw herausfischt. Der Spazierweg führt ab dem Ende des Hochheider Straße einmal rund ums Feld, wer mag kann noch über die Fußgängerbrücke laufen und sich auf Homberger Seite am Essenberger Bruch zurück gen Asterlagen machen und auch noch einen Schlenker durch den Businesspark Niederrhein dranhängen...“

Friemersheim

„Natürlich, alles hängt am Wetter, auch bei einem Osterspaziergang. Im Nahbereich bietet sich wie eh und je ein erholsamer Streifzug durch das Friemersheimer Rheinvorland an, egal ob per Pedes oder per Pedal. Jetzt, im Frühjahr, ist es dort besonders schön, wenn Bäume und Büsche; Wiesen und Weiden nach dem allzu langen Winter wieder ergrünen. Ein weiterer Vorteil: Zwischen Dorfkirche und Rhein begegnet man vergleichsweise selten Fußgängern oder Radfahrern. Daher ist es in dem Naturschutzgebiet mit seiner typisch niederrheinischen Landschaft auch stets ruhig - ein wichtiger Faktor für die (Nah-)erholung. Nur das Tuckern der Schiffe auf dem Rhein durchdringt schon mal die Stille, aber das gehört zu dem Idyll am Rhein seit eh und je dazu. Ach ja: Zwischendurch kann der Besucher auch mal wieder einen Blick in das Lehrerhaus des oder in die mittelalterliche Dorfkirche werfen wenn sie denn geöffnet haben...“

Rheurdt

„Etwa eine halbe Stunde dauert die Fahrt mit dem Auto aus dem Duisburger Westen nach Rheurdt. Von der A40-Ausfahrt Kerken geht es über die B510 zum Volkspark Oermter Berg (Niederend 113). Vom dortigen Parkplatz aus erstreckt sich ein großes Netz an Wanderwegen. Auf der Strecke befinden sich diverse Tiergehege und auch Spielplätze. Ebenso ein Restaurant und ein Museum, wenn beides denn geöffnet hat...

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