Seniorenzentrum hat neuen Leiter

Jens Rockhoff führt das AWOcura-Seniorenzentrum Lene Reklat. Seit dem 1. Februar ist er offiziell Heim- und Pflegedienstleiter des AWO-Hauses an der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen. Der gelernte Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin übernahm die Aufgabe von Dirk Münster. Rockhoffs Vorgänger im Amt leitet seit Jahresbeginn das AWOcura-Seniorenzentrum Ernst Ermert in Duissern.

Für Jens Rockhoff bedeutet die neue Aufgabe im AWO-Haus mit 90 Apartments zugleich eine Heimkehr. Der 46-Jährige ist gebürtiger Rheinhauser, ist im Stadtteil aufgewachsen und arbeitete hier auch 14 Jahre auf der Intensivstation des Johanniter-Krankenhauses. Nach weiteren beruflichen Stationen in Solingen und Düsseldorf ist er wieder zurück in seinem Revier. Dirk Münster, mit dem er schon einmal kollegial verbunden war, hatte ihn auf die beruflichen Perspektiven bei der AWOcura aufmerksam gemacht. „Damals war noch nicht von einer Heimleitung die Rede, aber ein Kontakt zum Unternehmen war geknüpft“, erinnert sich der Heimleiter.

Die Aufgabe in Rheinhausen gefällt ihm ausgesprochen gut. „Ich hatte seit Dezember die Möglichkeit, mich in Zusammenarbeit mit Dirk Münster einzuarbeiten“, sagt er und fügt hinzu: „Ich verlasse morgens das Haus mit einem Lächeln, weil ich mich auf die Arbeit freue. Und abends kehre ich mit einem Lächeln zu meiner Frau zurück, weil mir der Tag Spaß gemacht hat.“

Erinnerungsstücke aus Afrika

Die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen gelinge sehr gut, berichtet Jens Rockhoff. „Wir haben hier ein nettes und fachlich hervorragendes Team. Das macht mir den Einstieg sehr viel leichter“, sagt er. Darüber hinaus tue es gut, wieder in Rheinhausen zu arbeiten. „Ich bin hier groß geworden und fühle mich mit dem Stadtteil und seiner Geschichte verbunden. Genau das finde ich hier bei uns im Haus wieder. Nicht nur, weil wir einen Kruppsaal haben. Viele Bewohner haben früher bei Krupp gearbeitet. Diese Geschichte ist hier sehr präsent. Nicht zuletzt ist unser Seniorenzentrum ein Haus im Stadtteil, das nicht für sich steht, sondern in die Nachbarschaft hineinwirkt.“

Die Nähe schätze er sehr. Dabei ist Jens Rockhoff, Vater von vier Kindern, kein Mensch, der Heimweh kennt. Er liebt durchaus den Blick in die Ferne. Sein neues Büro richtete er mit Erinnerungsstücken aus Afrika ein. Die Eltern seiner Frau haben in Uganda eine Schule aufgebaut. „Wir waren mehrfach da und haben das Land und vor allem die Menschen dort schätzen gelernt“, berichtet Jens Rockhoff.

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