Neues von der Baustelle

Daniel Cnotka undOliver Kühn
Aus der Luft betrachtet: Terminalbaustelle (links), daneben Forensik und Eisenbahnsiedlung.
Aus der Luft betrachtet: Terminalbaustelle (links), daneben Forensik und Eisenbahnsiedlung.
Foto: www.blossey.eu
Überwachung des Containerterminals Hohenbudberg ist offenbar mit den Stadtwerken abgestimmt. Fotografierter Senior stellt Strafantrag gegen Unbekannt

Duisburg-Hohenbudberg. Die Bauarbeiten für das Containerterminal Hohenbudberg laufen nach wie vor auf Hochtouren. Die Überwachungskameras offenbar auch. Laut Informationen der Redaktion wird jetzt etwas deutlicher, wie die Sache mit der Genehmigung gelaufen zu sein scheint. So soll sich der Baustellenbetreiber Duisport mit den Stadtwerken abgestimmt haben, denen gehören die Laternen, an denen die Kameras hängen. Duisport hatte beteuert, sich sowohl mit der Überwachung der Fläche, als auch mit dem Einsatz einer Sicherheitsfirma – diese fotografiert unter anderem auf dem Gelände parkende Autos – als geltende Datenschutzvorschriften zu halten.

Hans-Dieter Even kann das nicht so recht glauben. Der Rentner, der sich vor Wochenfrist über das Vorgehen rund um die Baustelle beklagt hatte, hat jetzt einen Strafantrag bei der Polizei gestellt. „Am 18. Dezember war ich auf der Wache Ulmenstraße“, sagt Even. Der Anzeige-Text heißt im besten Bürokratendeutsch: „Verstoß gegen §33 KUG“. KUG steht für Kunsturheberrechtsgesetz. Mitarbeiter der hiesigen Wache haben laut Hans-Dieter Even angekündigt, den Fall an die zuständige Abteilung im Haus weiterzugeben.

Geäußert hat sich Duisport zu einem Gerücht, das rund um die Baustelle kursiert, demnach seien die Arbeiten früher fertig, als geplant, das Terminal könne bereits Anfang des Jahres an den Start gehen. Duisport-Sprecher Jan Heitmann: „Wir gehen von einem Abschluss der Arbeiten am Terminal im Laufe des ersten Quartals aus. Die Brücke soll bis Ende des ersten Quartals fertig gestellt werden. Idealer Weise werden damit beide Projekte möglichst zeitnah zueinander fertig.“