Medaillen für verdiente Homberger

Gruppenbild mit Geehrten und Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann (m.):  Die Homberger Medaille nahmen Vertreter des Vereins „Hochheider Tasche“, Mitglieder der „Fliegenden Homberger“ und auch der Heimatforscher und Archivar Reinhard Stratenwerth entgegen.
Gruppenbild mit Geehrten und Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann (m.): Die Homberger Medaille nahmen Vertreter des Vereins „Hochheider Tasche“, Mitglieder der „Fliegenden Homberger“ und auch der Heimatforscher und Archivar Reinhard Stratenwerth entgegen.
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Bezirk überreicht Medaillen an den Heimatforscher Reinhard Stratenwerth, den gemeinnützigen Verein Hochheider Tasche und die „Fliegenden Homberger“.

Duisburg-Homberg..  Laut Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann ist der Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl nicht nur der schönste Bezirk Duisburgs, sondern auch der einzige, der nicht nur am Rhein liegt, sondern auch von ihm durchflossen wird. Was immer fehlte, war eine eigene Homberger Ehrung für verdiente Bürger. Das hat sich nach einer Idee des Bezirksbürgermeisters im letzten Jahr geändert. Unter der Schirmherrschaft des Freundeskreises „Historisches Homberg“ wurde das erste Mal die Homberger Medaille verliehen. Diese Ehrung hat sich bewährt.

Daher verlieh der Bezirk im Bezirksrathaus zum zweiten Mal die Medaille, die etwas größer ist als ein Zwei-Euro-Stück an drei verdiente Menschen und Organisationen aus den Bereichen Kultur, Soziales und Sport. Die Geehrten waren Reinhard Stratenwerth (Kultur), die Hochheider Tasche (Soziales) und die Fliegenden Homberger (Sport).

„Herr Stratenwerth ist vielfältig im Bereich Kultur unterwegs“, sagte Hans-Joachim Paschmann über den ersten Geehrten. So ist der Buchdruckermeister im Ruhestand nicht nur Gründungsmitglied des Vereins „Historisches Homberg“, sondern auch als dessen Archivar tätig. Er ist damit so etwas wie der inoffizielle Homberger Stadtarchivar. Er ist aber auch Autor vor allem von Büchern über das Ruhrgebiet und Übersetzer von einigen Asterixbüchern ins Ruhrhochdeutsche. Bei solch einer Umtriebigkeit fragte sich Bezirksbürgermeister Paschmann ob der Tag für Reinhard Stratenwerth wohl auch nur 24 Stunden hat.

Im Bereich Soziales wurde die Hochheider Tasche geehrt. Stellvertretend nahm der Sprecherkreis der Einrichtung die Medaille entgegen. Knapp 40 ehrenamtliche Helfer engagieren sich bei dem gemeinsamen Projekt der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Homberg und Hochheide. Gegen einen symbolischen Euro erhalten Bedürftige immer Mittwochsvormittags Grundnahrungsmittel und sonstige Lebensmittel, die die Helfer vorher bei Spendern eingesammelt haben. Angefangen hat dieses Projekt schon im Jahr 2002 im damaligen Propst-Sasse-Heim an der Dunkerstraße. Lebensmittel wurden immer in einer Jutetasche ausgegeben - daher kommt auch der Name.

Europaweite Erfolge

Trotz europaweiter Erfolge freuten sich auch die „Fliegenden Homberger“ ganz besonders über die Ehrung aus ihrer Heimat. „Es ist für uns eine Riesen-Unterstützung und zeigt, dass wir hier einen tollen Rückhalt haben“, sagte Ronja Dortelmann, Trainerin des Showkaders. Sie nahm außerdem die Medaillen für Daniela van de Sandt, Kaia Henke und Christian Seising entgegen, die krankheitsbedingt nicht kommen konnten. Sie wurden stellvertretend für die rund 300 Akrobaten der Showtanzformation ausgezeichnet. Die „Fliegenden Homberger“ sind unter anderem seit 2012 durchgängig „Showgruppe des Deutschen Turnerbundes“ und Bestandteil der Delegation für die Welt-Gymnaestrada im Sommer in Helsinki.

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