Leuchtendes Fahrrad für mehr Aufmerksamkeit

Die Kreuzung Schwarzenberger Straße/Krefelder Straße gehört zu den stark frequentierten Radrouten in Rheinhausen. Unter anderem passieren viele Schüler die Kreuzung, um zum Krupp-Gymnasium und zur Heinrich-Heine-Gesamtschule zu fahren. „Beide Schulen zählen zu den fahrradaktivsten Schulen der Stadt mit hohem Radverkehrsanteil“, schreibt die Verwaltung.

Das Verkehrssicherheitsnetzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ hat deshalb jetzt an der Ecke Krefelder Straße/Schwarzenberger Straße ein leuchtend orangerotes „Warnfahrrad“ aufgestellt, um alle Verkehrsteilnehmer zur Aufmerksamkeit aufzufordern. Autofahrern signalisiert dieses Warnfahrrad, umsichtig auf den Fahrradverkehr zu achten, an Fahrradfahrer appelliert es, durch defensives Verhalten im Straßenverkehr Gefahren zu meiden.

Mit dem Aufstellen dieser leuchtendorangenen Warnfahrrädern, weist das Netzwerk „Duisburg. Aber sicher!“ auf Stellen im Stadtgebiet hin, an denen ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Leuchtend weiß lackierte Fahrräder, sogenannte „Geisterfahrräder“, markieren Orte, an denen ein Fahrradfahrer tödlich verunglückte. Eine Tafel an dem Warnfahrrad weist mit dem Text: „4 Tote und 165 Schwerverletzte in nur 30 Monaten sind zuviel!“ auf die Gefahren im Straßenverkehr hin. Die Anzahl der getöteten und schwerverletzten Radfahrer bezieht sich auf das Duisburger Stadtgebiet.

„Toter Winkel“

Aus dem Rathaus heißt es: „Besondere Aufmerksamkeit ist an Kreuzungspunkten zwischen Radwegen und Straßen erforderlich. Auch Rechtsabbiegeunfälle zwischen Lkw und Fahrradfahrern, häufig durch den sogenannten „Toten Winkel“ bedingt, sind eine markante Unfallursache. Rechts neben einem Lkw befindliche Fahrräder oder Fußgänger können ab einem bestimmten Abbiegewinkel vom Fahrersitz eines Lkw nicht mehr gesehen werden. Es ist lebenswichtig, dass Fußgänger und Fahrradfahrer sich dieser Gefahr bewusst sind und durch ihr defensives Verhalten schwere, gar tödliche Unfalle vermeiden können.“

 
 

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