Irre Halloween-Horrorshow lockt in Rheinhauser Reihenhaus

Bereits zum dritten Mal baut Driske sein Haus in Duisburg-Rheinhausen zu Halloween aufwendig um
Bereits zum dritten Mal baut Driske sein Haus in Duisburg-Rheinhausen zu Halloween aufwendig um
Foto: WAZ FotoPool
Michael Driske will an Halloween hunderten Besuchern in seinem Haus und seinem Garten Angst machen. Seit Wochen bereitet er die Horrorshow vor. Motto: „Cirkus des Grauens“. In dem treten heute ab 18 Uhr 24 Helfer auf. Der Eintritt ist frei. Driske bietet Rundgänge für Kinder und für Hartgesottene an.

Duisburg.. Ein Reihenhausgarten ist in der Regel eine eher übersichtliche Angelegenheit: Terrasse, Wiese, Pflanzen. Nun kann man sich im Garten von Michael Driske (42) durchaus verlaufen. Mehr noch, man soll sich dabei so richtig fürchten. Zum dritten Mal organisiert der IT-Fachmann an der Winkelhauser Straße 87a eine echte Horrorshow, die Arbeiten in Duisburg-Rheinhausen laufen auf Hochtouren.

„Wir alle sehen gerne Gruselfilme“, sagt Driske über sich, seine Kinder und seine Lebensgefährtin. So war die Idee entstanden, an Halloween, der Nacht vor Allerheiligen, im Garten einen Gruselparcours aufzubauen. Inzwischen besteht die Schau aus mehreren Themenzimmern, das diesjährige Motto lautet „Cirkus des Grauens“. 24 Helfer stehen am Mittwoch ab 18 Uhr bereit, „sie kommen alle von weiter her, ihnen hat es so gut gefallen, dass sie selbst mitmachen wollen“.

700 Gäste führten Driske und seine Helfer vergangenes Jahr über Flur und Wohnzimmer in den Garten und durch die Garage wieder heraus. „Wir haben uns viele Neuigkeiten einfallen lassen.“ Wer also schon einmal da war, sollte unbedingt wiederkommen, um sich das eintrittsfreie Spektakel anzusehen.

Rundgang dauert rund drei Minuten

Was haben Sie zum Gruseln im Angebot? „Einen Urwald, ein Zirkuszelt, einen Schrank, Puppen und noch viel mehr“, sagt er. Er hat wirklich grausige Details des rund dreiminütigen Horror-Rundgangs verraten. Diese vorab zu veröffentlichen, würde allerdings die eine oder andere Überraschung nehmen. Nur soviel: Es wird ungewöhnlich, es wird dunkel, es wird auch wieder hell und es gibt Dinge zu sehen, die hoffentlich keine Alpträume verursachen.

Was ist noch neu? „Wir haben einen Koch engagiert, der in einer großen Pfanne Kartoffeln brät und gegen Spenden für die Schulmaterialkammer der Caritas serviert.“ Zudem können sich die Gäste über Musik freuen, die zum Gruselmotto passt. Es treten auf: Patrick Steffen, „Maiko Marcell“ und „Nikki“.

370 Euro waren im vergangenen Jahr gespendet worden, „etwas mau bei 700 Gästen“, sagt der Veranstalter, der diesmal auf ein großzügigeres Publikum hofft. Driske, der sämtliches Geld der Gäste spendet, hat bisher rund 8000 Euro in den Spaß investiert. Ein Großteil davon ist für Material aus dem Baumarkt und die Kostüme draufgegangen.

Michael Driske und seine Mitstreiter freuen sich schon diebisch auf morgen und die Gesichter der erschreckten Zuschauer. Im kommenden Jahr wird es wohl kein Gruselhaus in Winkelhausen geben. „Meine Freundin und ich heiraten und ich habe ihr versprochen, ein Jahr auszusetzen.“

Das Spukhaus an der Winkelhauser Straße 87a ist am heutigen Mittwoch von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Altersbeschränkungen gibt es keine, Organisator Michael Driske will unter anderem Touren für Kinder bis acht Jahre anbieten und auch Führungen für besonders hartgesottene Gäste anbieten. Motto: Finde den Ausgang.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne gesehen, sie sind in diesem Jahr für die Schulmaterialkammer der Caritas vorgesehen.

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