Die Wilden im Westen

Ohne Gardetanz keine Prunksitzung der Kolpingfamilie Homberg.
Ohne Gardetanz keine Prunksitzung der Kolpingfamilie Homberg.
Foto: Michael Dahlke
Rund 1200 Gäste feierten ausgelassen bei der großen Prunksitzung der Kolpingfamilie Homberg. Programm dauerte fünf Stunden

Duisburg-Homberg..  Nach dem großen Nelkensamstagszug, wartete am Sonntagabend, schon das nächste große Highlight auf die Narren in Homberg: Die große Prunksitzung der Kolpingfamilie Homberg unter dem Motto „Die Wilden im Westen“. Hombergs gute Stube, die Glückauf-Halle, hatte sich in den Kölner Gürzenich verwandelt. Hier hatte der Bühnenmeister der Kolpingfamilie ganze Arbeit geleistet. In dieser toll dekorierten Halle, sollte nun ein Spitzenprogramm der Karnevalistischen Extraklasse abgebrannt werden, und so kam es auch. Pünktlich um 19.11 Uhr zogen der Elferrat und die Tanzgarde auf die Bühne.

Nach Begrüßung durch Ehrenpräsident Jürgen Willems, übernahm Klaus Ruprecht als Elferratsmitglied die Moderation des Abends. Der erste Programmpunkt war schon ein Knaller. Es erschienen die „Swinging Fanfars“ aus Köln. Mit ihren mitreißenden Melodien, bei denen sie von der Bühne auch runter ins Publikum gingen, begeisterten sie die gut 1200 Gäste. Die begrüßten schließlich auch den aus vielen Fernsehsendungen bekannten „Knacki Deuser“. Der Kölner Entertainer und Comedien spulte ein halbstündiges Programm seines Könnens ab bei dem er auch seine neueste Erfindung verriet, ein Brettspiel für eine Person (bügeln). Vor dem nächsten Höhepunkt Musik der Kölner Band „Kuhl un de Gäng“ und Gardetanz der Tanzgarde der Kolping-Familie.

Zwiegespräch

Und schließlich der Auftritt des Elferratsmitglieds Klaus Ruprecht gekommen. Als Klaus und Willi, seit vielen Jahren bekannt aus großen Fernsehsendungen und Karnevalssitzungen, begeisterte er als Bauchredner mit seinem Affen Willi das Publikum. Ein Zwiegespräch, auch mit Gesangeinlage, bestätigte einmal mehr die hohe Qualität dieses Auftritts. Erst nach mehren Zugaben und einer Rakete, ließ das Publikum Klaus und Willi von der Bühne.

Viel Applaus ernteten auch die „Tena-Ladies“, Frauen der Elferratsmitglieder, für ihren Showtanz wie zudem Büttenredner Christian Pape.. Nach dem Show-Tanz der „Galaxy-Dancers“ und den „Homberger-Sternchen“ allesamt Eigengewächse der Kolpingfamilie, kam mit den „Botzedresse“ eine Musikgruppe aus Köln. Mit gekonnter Darbietung von kölschen Liedern rissen sie noch einmal die begeisterten Gäste von den Stühlen.

Den Abschluss des über fünfstündigen Programms bildeten „Die Rheinperlen“, das Männerballett des Kolping-Elferrats. Hier blieb kein Besucher mehr sitzen und auch die Akteure konnten sich erst nach einer Zugabe mit allen Mitwirkenden bei dem großen Finale von einem begeisterten Publikum verabschieden. Wieder einmal bestätigte es sich, Karneval von bester Qualität nach Kölner-Muster gibt es nur bei der Kolpingfamilie Homberg.

 
 

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