Die Vergangenheit einfrieren

Lebensgroße Arbeiterporträts, aufgenommen von der Fotografin Astrid Heups hängen ab Montag, 29. Februar, in der Rathaus-Galerie des Bezirksamtes Rheinhausen am Körnerplatz. Astrid Heups hat für ihre Serie „Arbeiterporträts“ ehemalige Hüttenarbeiter der Stahlbetriebe im Ruhrgebiet fotografiert, die den Aufstieg und Niedergang der Hütten miterlebt haben.

Es sind authentische Schwarzweiß-Aufnahmen in lebensgroßen Formaten entstanden, abseits von Romantisierung oder Politisierung, schreibt das Rheinhauser Bezirksamt, das die Wanderausstellung nach Duisburg geholt hat. Die im Ruhrgebiet seit 2012 entstandenen Bilder sollen vielmehr, ähnlich wie bei einem Denkmal, die Vergangenheit einfrieren, ohne den Betrachter aus der Intensität der Gegenwart zu entlassen.

Erste Fotos auf einer Italien-Reise

Astrid Heups, Jahrgang 1964, geboren im Rheinland, war lange Zeit Wahl-Berlinerin, lebt heute wieder in der Heimat. Die ersten Fotos machte sie als Kind während einer Italienreise. Die Initialzündung für ein Leben mit der Fotografie war ein Besuch in einem Fotostudio, das sie als Kind faszinierte, weil dort „alles anders war“, als das, was sie vorher erlebt hatte. Da war sie neun Jahre alt. Die Fotografie erlernte sie als Handwerk, eine dreijährige Ausbildung mit Schwerpunkt Porträt und abschließender Gesellenprüfung legten den Grundstein für ihre lebenslange Bindung an das Thema.

 
 

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