Die sechs „Weißen Riesen“ von Homberg-Hochheide

Die sechs jeweils 20 Etagen hohen Bauten (drei Mal 160 Wohnungen, drei Mal 320 Wohnungen) wurden 1974 auf einem Teil des Geländes der Rheinpreußensiedlung fertiggestellt. Hier eine Übersicht:

Das Haus Ottostraße 18/20 (160 Wohnungen) ist komplett saniert, gehört einer Eigentümergemeinschaft und ist voll belegt.

Ottostraße 24-30 ist seit Jahren leergezogen Name im Volksmund: „Größter Taubenschlag Deutschlands“. Das Haus hat die Stadt bei einer Zwangsversteigerung erworben und will es abreißen.

Ebenso leergezogen ist das Haus Friedrich-Ebert-Straße 10-16. Die Stadt hat es der Hannoveraner Firma Gegag/Altro Mondo abgekauft, hier sollen die Abrissbagger als erstes rollen (siehe Haupttext).

Ottostraße 54-56 gehört dem Ruhrorter Unternehmer Heinz Fromberger, soll nahezu voll belegt sein. Auch hier denkt die Stadt Kauf und Abriss.

Ottostraße 58-64 gehört einer Eigentümergemeinschaft, laut Aussage der Verwalterin Beate Schwegmann sind 70 Prozent der 320 Wohnungen vermietet.

Der „Rote Riese“, ein für zwölf Millionen Euro sanierter Bau, steht an der Haniel-Straße 36/38. Er soll zu rund zwei Dritteln belegt sein.

EURE FAVORITEN