Bevölkerung entwickelt sich stark auseinander

„Wir sind DU – Brücken bauen!“ – wie kann und soll ein gemeinsames Duisburg nach dem Zuzug der Flüchtlinge aussehen und wie kann man das erreichen. Darüber diskutierten unlängst interessierte Bürger aus dem Duisburger Westen, darunter der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff, die Rheinhauser Jugendamtsleiterin Hilde Niggemann sowie von der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers Flüchtlingsberaterin Ipek Gedik und der Abteilungsleiter Jürgen Voß. Ausgehend von Erlebnissen der Dialogteilnehmenden stellte sich schnell heraus, dass die Brücken nicht allein zwischen Einheimischen und Flüchtlingen gebaut werden müssen, sondern auch innerhalb der schon lange in Deutschland lebenden Bevölkerung selbst. Diese entwickele sich zurzeit bei dem Thema sehr stark auseinander.

Zur Teilnahme am Dialogtisch im Stadtteilzentrum Regenbogenhaus in Rheinhausen, hatte die Diakonie eingeladen. Damit beteiligt sie sich erneut am Tag des Dialogs, zu dem das Antirassismus Informationszentrum -NRW e.V (aric) und das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Duisburg jährlich aufrufern.

Das Regenbogenhaus bot sich als Veranstaltungsstätte aus gutem Grund an: Die Diakonie, die in dem Haus Stadtteilarbeit leistet und aric arbeiten bereits seit mehreren Jahren in der Beratung von Migrantinnen und Migranten zusammen. Das aric nutzt dazu auch ein Büro im Regenbogenhaus. Zudem wird in diesem Stadtteilzentrum nicht nur pädagogische Arbeit mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien der nahe gelegenen Unterkunft Werthauser Straße angeboten, sondern auch die gesamte diakonische Flüchtlingsarbeit in Rheinhausen koordiniert. Dazu gehören z. B. Kleiderkammer, Alltags- und Integrationsbegleitung von Flüchtlingen in der Franz-Schubert-Straße, Sprachunterricht, Alphabetisierungskurse und auch die gemeinsamen Sitzungen, in der die Ehrenamtlichen Ideen für die weitere Flüchtlingsarbeit oder Probleme miteinander besprechen können.

 
 

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