An zu vielen Stellen im Westen wuchert zu viel Unkraut

Nicht nur wie hier auf den Bürgersteigen am Bahnhof Rumeln wuchert zuviel Unkraut. Auch mehrere andere Geh- und Radwege im Bezirk Rheinhausen sind betroffen.
Nicht nur wie hier auf den Bürgersteigen am Bahnhof Rumeln wuchert zuviel Unkraut. Auch mehrere andere Geh- und Radwege im Bezirk Rheinhausen sind betroffen.
Foto: Fabian Strauch
Eine Fahrt von Rumeln nach Friemersheim bringt es an den Tag: Auf vielen Bürgersteigen und Radwegen im Bezirk Rheinhausen sprießen zuviel Grasbüschel. Straßenkontrolleure der Wirtschaftsbetriebe überprüfen in diesen Tagen betroffene Wege

Duisburg-Rheinhausen. „Unkraut vergeht nicht“, weiß der Volksmund. Beobachtungen bei einer Fahrt von Rumeln nach Friemersheim scheinen diese Weisheit zu bestätigen: Start ist am Rumelner Bahnhof. Leser Peter Heuschkel, der am angrenzenden Harweg wohnt, hatte sich bei der Redaktion über wucherndes Unkraut auf allen Bürgersteigen rund um die Kreuzung am Bahnhof Rumeln beschwert. „Die große Grünfläche gegenüber dem Bahnhof wird zwar geschnitten, aber das Unkraut nicht entfernt.“ Ein Ortstermin zeigte: Heuschkel hat recht, hier wuchert es über Meter zwischen den Gehwegplatten an der Kreuzung Bahnhofstraße/Karrenweg. Die Fahrt geht weiter, entlang des Borgschenwsegs, westlich des Toepper-Sees, Richtung Friemersheim. Auch hier wächst und gedeiht Unkraut an vielen Stellen, auf beiden Seiten, sowohl auf Geh- als auch auf Radweg. Am Ende des Borgschenwegs, dort wo früher die Sioux-Montana-Ranch war, geht es nach links in den Schelmenweg, er ist weitgehend unkrautfrei. Erst an der Kreuzung Schelmenweg/Krefelder Straße/Rheingoldstraße sprießen wieder Büschel überdurchschnittlich in die Höhe.

Schlaglochpiste an der Kruppstraße

Dann weiter die Rheingoldstraße hinunter: Hier „grünt“ es nur am Platz vor dem ehemaligen Kiosk an der Einmündung Wörthstraße über die Maßen, gepflegt sieht anders aus. Die Fahrt führt jetzt über die L 473n hinweg durch die Bahnunterführung, dann nach links in die Windmühlenstraße Richtung Bahnhof Rheinhausen in Friemersheim. Hier ist der Gehweg auf beiden Seiten meterlang regelrecht zugewachsen, ein sehr ungepflegter Anblick. In Höhe des leerstehenden Gebäudes des früheren Restaurants Brendel beginnt rechts die gepflegte, fast unkrautfreie Kaiserstraße, links fängt die Kruppstraße an. Auf beiden Seiten bietet sich hier ein desaströses Bild: An vielen Stellen der Kruppstraße, über viele Meter auf den Bürgersteigen und Radwege reihen sich die Unkrautbüschel eng aneinander: Freie Bahn hat das Unkraut vor allem zwischen Aldi-Markt und Tor 1/Einfahrt Logport. Hier sind die Radwege derart kaputt und marode, klaffen so zahlreich Löcher auf der asphaltierten Holperstrecke, dass Grashalm, Löwenzahn & Co. leichtes Spiel haben. Ergebnis: Auf dem Großteil der gesamten Strecke muss reichlich Unkraut gejätet werden.

Susanne Stölting, Sprecherin der Stadt, erklärte, dass für die Reinigung der Radwege die Stadt, aber für die Reinigung der Bürgersteige vor privaten Grundstücken grundsätzlich die Eigentümer zuständig sind. Haus- und Grundstückseigentümer, die nicht reinigen, erhalten von der Stadt eine schriftliche Aufforderung zum Handeln. Dagegen ist bei Bürgersteigen vor öffentlichen Grundstücken die Stadt in der Pflicht, bestätigte Volker Lange, Sprecher der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, auf Anfrage: „Unsere Straßenkontrolleure überprüfen die betroffenen Straßen in den nächsten Tagen.“

 
 

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