Amateurfunker ehren Jubilare

Bei der Jahreshauptversammlung die Rheinhausener Funkamateure im Friemersheimer Restaurant Stellwerk-Hof stand die Ehrung der Jubilare im Mittelpunkt. Für 25 Jahre Treue zum Verein erhielten zwei Funker die silberne Ehrennadel, einer wurde für 40 Jahre geehrt. Zwei Funkamateure aus Rumeln konnten auf 60 Jahre Zugehörigkeit zurückblicken. Sie erhielten eine besondere Ehrennadel.

Der Aktivitäts-Pokal des Rheinhausener Vereins ging wie im Vorjahr erneut an Kurt Willutzki. Er errang die meisten Punkte durch intensive Mitarbeit im Club und für die zahlreichen Funkverbindungen im vergangenen Jahr. Außerdem ehrte der Vorsitzende des Distrikts Ruhr Kurt Willutzki mit einer Ehrennadel und einer Urkunde für 60 Jahre Treue zum Deutschen Amateur Radio Club.

Der Vorsitzende der Rheinhausener Funkamateure, Horst Indek, berichtete über die Mitgliederentwicklung, die - wie bei vielen Vereinen - rückläufig ist. Zurzeit hat der Club in Rheinhausen 60 Mitglieder. Immerhin konnte der „Finanzminister“ des Clubs von einer zufriedenstellenden Kassenlage berichten.

Der Ultra-Kurzwellen-Wettbewerb

Der Vorsitzende Horst Indek schaute auf das ereignisreiche Jahr 2015 mit zahlreichen Aktivitäten zurück. Höhepunkt war für die Rheinhauser Amateurfunker die Teilnahme am Ultra-Kurzwellen-Wettbewerb im September auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn. Mit einer großen Mannschaft wurde der 24 Stunden-Funk-Marathon professionell bewältigt. Da aber der wichtige Antennenrotor mitten in der Funkschlacht ausfiel, reichte es diesmal nicht für einen der vorderen Plätze in der Rangliste.

Zum Schluss die Vorschau, bei der den Mitgliedern die geplanten Projekte für 2016 vorgestellt wurden. So wollen die Funker im Sommer am Stadtfest in Rheinhausen teilnehmen. Im September wird der traditionelle Fieldday organisiert, ein Wochenende im Freien, diesmal wieder auf dem Essenberger Rheindeich. Dann geht es auf Kurzwelle auf Punktejagd, 24 Stunden am Stück. Mitte August nehmen die Amateurfunker wieder am Mühlenfest in Bergheim teil. An der Bergheimer Mühle präsentieren sich die Funkfreunde wieder mit ihren Angeboten.

Pressesprecher Kurt Willutzki: „Die aktuelle Situation im Vereinsdomizil, dem Kultur- und Freizeitzentrum an der Schwarzenberger Straße ist, und nicht nur für die Funkamateure, sehr unerfreulich. Wegen Brandschutzmängeln ist das Gebäude schlicht gesperrt. Die wöchentliche Treffen, Aus-und Weiterbildung können hier zurzeit nicht stattfinden.“

Im Mai sollen die notwendigen Nachbesserungen im Brandschutz wie berichtet angegangen werden. Die Funkamateure hoffen, ihren Funk- und Schulungsraum bald wieder in der gewohnten Weise nutzen zu können.

 
 

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