Ärger um Vermüllung am Toeppersee in Duisburg-Rumeln

Daniel Cnotka
Mülleimer leer, Wiese mit Unrat übersät, die Wiese am Toepper an einem Mittwoch-Nachmittag.
Mülleimer leer, Wiese mit Unrat übersät, die Wiese am Toepper an einem Mittwoch-Nachmittag.
Foto: Privat
Immer wieder beklagen sich Leser über die besudelte Grünanlage am Rumelner Toeppersee, die Wirtschaftsbetriebe haben schnell reagiert und aufgeräumt. Das Problem wiederholt sich jeden Sommer an diversen Plätzen im Stadtgebiet.

Duisburg-Rumeln.  Es ist ein Bild, dass sicher so manchen Spaziergänger wütend machen wird. Der Mülleimer am hoch frequentierten Spielplatz des Rumelner Toeppersees ist leer, drumherum liegt unendlich viel Unrat. Dieser Anblick hat unseren Leser Michael Bohnstedt so sehr geärgert, dass er in fotografisch festgehalten und das Foto dann in die Redaktion geschickt hat. Unsere Reaktion war ein Anruf bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD). Der Behörde ist das Problem, welches auch auf viele andere Seen und Plätze in der ganzen Stadt übertragbar ist, längst allsommerlich bekannt.

„Leider stellen wir fest, dass die Sauberkeit an einigen öffentlichen Plätzen nach Wochenenden mit sonnigem und gutem Wetter oft zu wünschen übrig lässt“, sagt WBD-Sprecherin Sarah Mdaghi. Obwohl ausreichend Papierkörbe vorhanden seien und an einigen Seen (so auch am Toeppersee) zusätzlich Abfalltonnen in der Sommersaison aufgestellt worden seien, würde es immer wieder Besucher geben, die ihren Abfall achtlos liegen ließen.

Reinigung freitags und montags

„Die etwa 300 öffentlichen Spielplätze und mehr als 400 Parks und Grünanlagen werden regelmäßig kontrolliert und gesäubert. Rund um den Toeppersee zum Beispiel wird turnusmäßig freitags und montags gereinigt.“ Die Wirtschaftsbetriebe haben versprochen, auf Hinweise wie den von Herrn Bohnstedt zügig zu reagieren und so kurzfristig wie möglich auch zwischen den üblichen Reinigungen rauszufahren. Die illegale Müllhalde am Toepper hätten die Spielplatzkontrolleure im Rahmen ihrer Kontrollarbeiten bereits bemerkt, der Unrat sei inzwischen beseitigt worden, schreibt Sarah Mdaghi.