Viele gute Noten für den City-Weihnachtsmarkt

City-Manager Klaus-Peter Tomberg freute sich über die gute Resonanz von Besuchern und Händlern auf dem Weihnachtsmarkt in der Duisburger Innenstadt.
City-Manager Klaus-Peter Tomberg freute sich über die gute Resonanz von Besuchern und Händlern auf dem Weihnachtsmarkt in der Duisburger Innenstadt.
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg. Die Verantwortlichen der Duisburg Marketing (DMG) ziehen als Veranstalter des zu Ende gegangenen Weihnachtsmarktes in der Innenstadt eine positive Bilanz: Bei der Publikums-Frequenz habe es an den 37 Veranstaltungstagen ein deutliches Plus gegeben. Eine konkrete Zahl wollten DMG-Geschäftsführer Uwe Gerste und City-Manager Klaus-Peter Tomberg zwar nicht nennen. Es war aber von „mehreren Hunderttausend Besuchern“ die Rede, die in den vergangenen fünfeinhalb Wochen durch die City flanierten.

„Der Weihnachtsmarkt ist die größte Veranstaltung des Jahres in der Innenstadt. Er ist zur wichtigsten touristischen Attraktion der Stadt und ein echter Publikumsmagnet geworden“, sagte Gerste. Bei einer Besucherumfrage hätten über 90 % der 961 Teilnehmer auf die Frage nach ihrem Urteil für den Markt mit „gut“ oder „sehr gut“ geantwortet. Gerste: „Es ist ein Ereignis, das bei den Menschen ankommt.“

City-Manager Tomberg traf bei seiner Erhebung unter den rund 100 Händlern ebenfalls auf eine positive Grundstimmung: 39% gaben an, bessere Umsätze als im Vorjahr erzielt zu haben, bei 45% lagen diese auf Vorjahresniveau. Nur bei 15% hatten sich die Einnahmen verringert. Alle bestätigten jedoch gleichermaßen, dass das Besucheraufkommen deutlich gestiegen sei. „Die Düsseldorfer Straße ist aber nach wie vor ein schwieriges Terrain“, gab Tomberg zu. Obwohl sich dort schon manches zum Positiven verändert habe (mehr Lichtinstallationen), gäbe es dort noch zu tun.

Keine besonderen Vorkommnisse

Zu größeren Zwischenfällen sei es, so Tomberg, nicht gekommen. Hier mal ein Taschendiebstahl. Dort das Auftauchen von Falschgeld. Und ab und an liefen wegen des Andrangs an den Ess-Ständen die Mülleimer über – alles Alltagsdinge für ein Ereignis dieser Größenordnung.

Die Königsgalerie habe sich als Gewinn entpuppt, lobte der City-Manager. Von dem Andrang im neuen Einkaufscenter hätten auch alle Weihnachtsmarktstände im Bereich der Kuh- und der Münzstraße profitiert. Vielleicht war das auch der Grund dafür, dass die von der DVV gesponserte Eislaufbahn und das Bühnenprogramm direkt daneben gut angenommen wurden. Sprecher Helmut Schoofs: „Wir hatten wieder über 8000 Eisläufer. Nächstes Jahr kommen wir wieder.“

Auch das Weihnachtsmarktticket der DVG habe mit über 2000 verkauften Exemplaren die Erwartungen erfüllt, so Schoofs. Die Ergebnisse der Besucherumfrage belegten, dass der ÖPNV bei An- und Abreise eine immer größere Rolle spielt: 38 % nutzten Bus oder Bahn, um zum Weihnachtsmarkt zu kommen.

 
 

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