Verein Bürger für Bürger diskutiert erneut über und mit Roma

Oliver Kühn
Ende September will der Verein Bürger für Bürger in Rheinhausen erneut über die Situation rund um die Häuser In den Peschen diskutieren.
Ende September will der Verein Bürger für Bürger in Rheinhausen erneut über die Situation rund um die Häuser In den Peschen diskutieren.
Foto: WAZ FotoPool
Der Duisburger Verein Bürger für Bürger will erneut über die Zuwanderproblematik in Rheinhausen diskutieren. Die Diskussion über die Zustände rund ums Problemhaus, auch im Netz übertragen werden. Im August hatte es nach einer ähnlichen Runde einen brutalen, wohl politisch motivierten Übergriff gegeben.

Duisburg. Rolf Karling vom Verein „Bürger für Bürger“ kümmert sich weiterhin um die Bergheimer Roma. Am Freitag, 27. September, lädt er um 18 Uhr zur nächsten Diskussionsrunde über die Situation rund um das Problemhaus ins Vereinsheim (Brahmstraße 5a) ein.

Nach der ersten Veranstaltung am 23. August war es zu anscheinend politisch motivierten Schlägereien gekommen. Zwei der mutmaßlichen Schläger, die an der brutalen Auseinandersetzung, bei der mehrere Menschen verletzt wurden, sucht die Polizei derzeit noch.

Moderator Karling: „Wir wollen über die Veränderungen seitdem sprechen und ein Zeichen setzen, dass wir uns weder von Linken noch von Rechten vorschreiben lassen, was, wann und wie wir diskutieren!“

Vertreter von Stadt und Polizei werden vor Ort sein

Am 27. September sind neben Bewohnern aus dem Haus In den Peschen 3-5 auch Vertreter der Stadt Duisburg sowie der Polizei eingeladen. Wohl um „Krawalltourismus“ (so nannte OB Sören Link die Angreifer) wie beim letzten Mal vorzubeugen, wird die Veranstaltung live im Internet übertragen. „Aus Sicherheitsgründen wird es keine Bildübertragung geben. Zugangscodes für Interessierte werden kurzfristig bekannt gegeben“, sagt Karling. Die Teilnahme an der Diskussion ist kostenfrei.