Duisburg

Urteil in Duisburg: Kollegen gefoltert und vergewaltigt - einer der Beteiligten ist jetzt auf freiem Fuß

Foto: dpa
  • Zwei Männer sollen einen Arbeitskollegen gequält haben
  • Sie sollen ihm einen Stiel eines Kehrblechs in den Anus gerammt haben
  • Einer filmte während der Tat, jetzt wurde er verurteilt

Duisburg. In Duisburg wurde einem Mitarbeiter (30) einer Duisburger Marketingfirma der Prozess gemacht. Der Vorwurf: Beihilfe zu einer besonders schweren Vergewaltigung.

Er soll mit einem Kollegen einen anderen Kollegen in den Keller gebracht, gefesselt und ausgezogen haben. Dann sollen die Männer dem Opfer den abgetrennten Stiel eines Kehrblechs in den Anus gerammt haben. Der Angeklagte soll die Tat gefilmt haben. Offenbar wurde der Mitarbeiter gefoltert, weil er den Chef beleidigte.

Nun ist das Urteil gefallen. Der 30-Jährige kommt für zwei Jahre und sechs Monate in den offenen Vollzug. Nach acht Monaten in Untersuchungshaft kommt er nun auf freien Fuß. Warum ist das Urteil so milde? Der Angeklagte war bei der Tat dabei, führte sie aber nicht aus. Er stand laut Gericht außerdem in einem Abhängigkeitsverhältnis zu dem Chef.

Das Opfer, soll dem Chef der Firma die Ehre abgesprochen haben, da sollen seine Kollegen ausgerastet sein.

Der mutmaßliche Haupttäter sitzt noch in U-Haft.

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