Ursache für Duisburger Bus-Unfall ist noch nicht geklärt

Der Bus war in Höhe der Haltestelle Fiskusfriedhof von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum am Straßenrand gefahren.
Der Bus war in Höhe der Haltestelle Fiskusfriedhof von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum am Straßenrand gefahren.
Foto: Stephan Eickershoff/ FUNKE Foto Services
Der Fahrer des Busses, der in Neumühl verunglückte, ist an den Folgen des Aufpralls gestorben. Weshalb er die Kontrolle verlor, ist weiter offen.

Duisburg. Zwei Tage nach dem schweren Bus-Unfall in Duisburg-Neumühl mit einem Toten und neun Verletzten ist die Leiche des Busfahrers obduziert worden. Fest steht bislang nur, dass der Busfahrer an den Verletzungen nach dem Aufprall gestorben ist.

Offen ist weiterhin, weshalb der 46-jährige Oberhausener die Kontrolle über den Gelenkbus der Linie 908 verloren hat. Hier stehen noch weitere Untersuchungen und das gerichtsmedizinische Gutachten aus. Ob etwa ein medizinischer Notfall vorlag, können Polizei und Staatsanwaltschaft erst nach Abschluss dieser Untersuchungen sagen.

In der kommenden Woche soll zudem der Bus technisch begutachtet werden, das hat der zuständige Staatsanwalt Garip Günes-Böhm entschieden. Auch die Zeugenvernehmungen in dem Fall dauern an.

Passanten, die den Unfall an der Haltestelle Fiskusfriedhof beobachtet hatten, hatten den 46-Jährigen noch aus der vollkommen zerstörten Fahrerkabine retten können, er starb jedoch kurze Zeit nach dem Unfall im Krankenhaus. Bei dem Unfall am Mittwochmorgen wurden auch neun Fahrgäste verletzt. (mawo)