Universität Duisburg-Essen lädt zum „Müller-Talk“

Dr. Werner Müller ist der Universität Duisburg-Essen als Gastdozent,
Dr. Werner Müller ist der Universität Duisburg-Essen als Gastdozent,
Foto: Lars Heidrich
Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Dr. Werner Müller diskutiert am Donnerstag, 1. Dezember, mit Bürgern über Energiewende und Ewigkeitslasten.

Duisburg.  Energiewende, Ewigkeitslasten: Wie lassen sich die ökonomischen und industriellen Herausforderungen meistern? Darüber diskutiert der Vorsitzende von RAG-Stiftung, Dr. Werner Müller (70), am Donnerstag, 1. Dezember, ab 16 Uhr mit Bürgern und Studierenden an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister (1998 bis 2002) wurde in Essen geboren und absolvierte zunächst ein VWL-Studium an der Universität Mannheim, um anschließend Philosophie und Sprachwissenschaft (Linguistik) an den Unis Bremen und Duisburg zu studieren. 1978 promovierte Müller zum Dr. phil. Er war in zahlreichen führenden Positionen in Wirtschaft und Politik tätig. Als Bundesminister der rot-grünen Regierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder verhandelte er mit der Industrie den Atomausstieg.

2003 wechselte Werner Müller auf den Vorstandsposten der Ruhrkohle AG (RAG), gehörte bis 2008 dem Vorstand der aus der RAG ausgegliederten Evonik an und leitete bis 2010 fünf Jahre lang den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn. Seit vier Jahren führt er den Vorstand der RAG Stiftung, sowie die Aufsichtsräte von RAG und Evonik. Der UDE, die ihm 2015 die Ehrendoktorwürde verlieh, ist Müller als Gastdozent, Kuratoriumsmitglied und engagierter Förderer von Forschung und wissenschaftlichen Einrichtungen verbunden.

Der Eintritt ist frei, Anmeldung: https://www.uni-due.de/car/