Unbekannte schlachten in Duisburg-Beeck Schafe einer Förderschule

Drei von ursprünglich sechs Schafen, die zum kleinen Schulzoo gehören, sind getötet worden. Das Fleisch nahmen die Diebe mit.
Drei von ursprünglich sechs Schafen, die zum kleinen Schulzoo gehören, sind getötet worden. Das Fleisch nahmen die Diebe mit.
Foto: WAZ FotoPool
Auf einer Weide der Beecker Förderschule am Rönsbergshof in Duisburg wurden zwei Schafe grausam geschlachtet und professionell ausgeweidet. Die Polizei sucht die Täter, die das Fleisch mitnahmen und die Eingeweide liegen ließen. Die Tiere gehören der Förderschule. Kinder und Lehrer sind entsetzt.

Duisburg. Eine grausame Entdeckung machte der Hausmeister der Beecker Förderschule am Rönsbergshof am Montagmorgen: Unbekannte hatten zwei Schafe getötet, sie „professionell ausgeweidet“, so Polizei-Sprecher Ramon van der Maat, und die Überreste liegen lassen.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte es einen ähnlichen Vorfall auf dem Schulgelände gegeben. Damals hatten die Täter ein Schaf erbeutet und getötet. Das Fleisch war, wie auch jetzt, mitgenommen worden.

Tiere sind Lieblinge der Schüler

Zur Schule gehört der kleine Zoo mit Eseln, Ziegen, Schafen und Hühnern, weil die Tiere bei der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden. Seit mehr als zwei Jahrzehnten sind die Tiere die Lieblinge der Schüler. Nicht nur die 200 Sechs- bis 20-Jährigen, sondern auch das 50-köpfige Lehrerkollegium und der Hausmeister stehen unter Schock.

Die Polizei sucht nach den Tätern, bittet die Bevölkerung um Hinweise auf verdächtige Personen ( 0203 - 28 00). Die Schule indes will sich künftig durch eine Überwachungskamera schützen. Hausmeister Stefan Rahner (50), der seit über 20 Jahren an der Schule tätig ist: „Ich werde eine Videoüberwachung installieren.

Bewegungsmelder und Lichtanlagen für die Sicherheit

Außerdem wird es schon in wenigen Tagen Bewegungsmelder und Lichtanlagen geben.“ Er selbst wohnt auf dem Schulgelände und fühlt sich jetzt nicht mehr sicher. „Sowas macht mir Angst, das ist erschreckend.“ Die Tiere werden zudem nachts in einen Bereich gebracht, der nur schwer erreichbar ist.

 
 

EURE FAVORITEN