Traumzeitretter haben in drei Tagen 13.600 Euro gesammelt

Dem Aufruf der Traumzeitretter sind bis jetzt schon einige Bürger gefolgt. Bis Dienstag wurden 13.600 Euro gespendet, mit denen das Festival gesichert werden soll. Das Foto zeigt den Auftritt von Tom Harrel mit den Duisburger Philharmonikern im Jahr 2009.
Dem Aufruf der Traumzeitretter sind bis jetzt schon einige Bürger gefolgt. Bis Dienstag wurden 13.600 Euro gespendet, mit denen das Festival gesichert werden soll. Das Foto zeigt den Auftritt von Tom Harrel mit den Duisburger Philharmonikern im Jahr 2009.
Foto: WAZ
Nur wenige Tage nach der Absage der Stadt zum Traumzeit-Festival 2012 hat der Verein "Traumzeitretter" mehr als 13.600 Euro gesammelt. Mit diesen und weiteren Spenden soll das Festival finanziert werden.

Duisburg. Beim Verein „Traumzeitretter“, der sich nach der städtischen Absage des Traumzeit-Festivals 2012 in Gründung befindet, sind in drei Tagen seit der Freischaltung der Website www.traumzeitretter.de bis Dienstag „bereits mehr als 13.600 Euro an Spenden für die Durchführung des Festivals 2012 eingegangen“.

Das teilen der Musiker Philippe Micol, Kulturveranstalter Eckart Pressler und Luise Hoyer, Mitarbeiterin bei Veranstaltungstechnik Höhnerbach, für „Traumzeitretter“ mit. Sie haben die Aktion „100 mal 1000 Euro“ ins Leben gerufen.

Mut machen zum Engagement

Der Verein will eine Wende schaffen: „Wir wollen entgegen allem Jammern über die bankrotten Finanzen der Stadtgesellschaft, den Bürgern, Unternehmen, Musikern und Künstlern Mut machen, sich für Kunst und Kultur verantwortlich zu erweisen, sich zu engagieren und teilzuhaben“. Duisburg müsse Künstler und Kultur anziehen und ein Stadt mit einer quirligen freie Szene werden.

Die „Traumzeitretter“ laden zu Spenden ein – „natürlich auch mit kleineren oder größeren Beträgen“.