Duisburg

„The Curve“ in Duisburg: Kosten explodieren – jetzt wird sogar über den Abbruch des Projektes nachgedacht

An der Curve-Baustelle in Duisburg herrscht Stillstand. (Archivbild)
An der Curve-Baustelle in Duisburg herrscht Stillstand. (Archivbild)
Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg. Das Fass ohne Boden, wie es in den sozialen Medien oftmals schon genannt wird, wird immer teurer: „The Curve“ in Duisburg soll nun nicht mehr 5,9 Millionen Euro kosten. Sondern sage und schreibe das Doppelte, 11,63 Millionen Euro.

Das liegt vor allem daran, dass die sogenannte Baureifmachung deutlich teurer ausfällt als gedacht. Dazu gehört auch die Kampfmittelsondierung.

„The Curve“ in Duisburg ist ein Fass ohne Boden: Kosten explodieren

Alleine die benötigten Bohrlöcher für die Kampfmittelsondierung werden von 2,4 auf 3,83 Millionen Euro ansteigen, da die Bohrlöcher laut RP Online deutlich tiefer sein müssen und mit einem bestimmten Bohrer gebohrt werden muss.

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Und sollten dann wirklich Bomben gefunden werden, kostet das auch nochmal extra. Noch schlimmer sind allerdings die Kosten für die Baureifmachung. Der Boden ist zu schlecht, als dass er für das Bauvorhaben geeignet wäre.

Deswegen müssen Lösungen gefunden werden, um „The Curve“ dennoch errichten zu können. Eine dieser Lösungen soll eine Art Pfahlbauweise mit Rüttelstopsäulen sein. Die Kosten hierfür steigen von geplanten 3,5 Millionen auf 7,8 Millionen Euro.

Stadt möchte die Kosten gerne abgeben, sonst könnte ein Abbruch des Projektes möglich sein

Die Stadt möchte die Kosten gerne an einen Investor abgeben. Dieser soll das Grundstück so kaufen, wie es jetzt ist und sich dann selbst in Eigenregie um die Maßnahmen kümmern.

Die Kosten für die Kampfmittelsondierung sollen verteilt werden. Sollte dies nicht gelingen, ist es auch denkbar, dass das Projekt endgültig abgebrochen werde, berichtet RP Online. (fb)

 
 

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