Duisburg

Teilnehmer des Loveparade-Prozesses werden von Seelsorgern, Psychologen und Ärzten betreut

In diesem Saal in Düsseldorf haben bis zu 500 Menschen Platz.
In diesem Saal in Düsseldorf haben bis zu 500 Menschen Platz.
Foto: dpa

Duisburg. Beim Loveparade-Prozess, der am 8. Dezember vor dem Landgericht Duisburg beginnt, stehen den Zuhörern offenbar Psychologen, Seelsorger und Ärzte zur Seite: An jedem der geplanten 111 Verhandlungstage solle ein Dreierteam im Einsatz sein, meldete das in Hamburg erscheinende Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

In einem Raum neben dem Gerichtssaal sollen sie für Gespräche mit jenen bereitstehen, die der Prozess schwer belastet.

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Das Landgericht hatte dem Bericht zufolge die Stiftung „Duisburg 24.7.2010“ gebeten, das Angebot zu organisieren. Die Stiftung kümmert sich um Opfer und Hinterbliebene des Loveparade-Unglücks.

Der Prozess ist wegen des öffentlichen Interesses von Duisburg ins Congress Center Düsseldorf verlegt worden. Vier Mitarbeitern der Veranstalterfirma und sechs Bediensteten der Stadt Duisburg wird vorgeworfen, durch Fehler bei Planung oder Genehmigung des Techno-Festivals im Juli 2010 zur Entstehung einer Massenpanik beigetragen zu haben.

Dabei kamen 21 Menschen ums Leben, mehr als 650 wurden verletzt. (epd)

 
 

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