Targo-Bank will in Duisburg ausbauen

Oliver Schmeer
Der Targo-Bank-Turm in der Innenstadt, daneben das leer stehende und verkaufte Gebäude des alten Hauptzollamtes
Der Targo-Bank-Turm in der Innenstadt, daneben das leer stehende und verkaufte Gebäude des alten Hauptzollamtes
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg. Die Targo-Bank, die im höchsten Büro-Turm Duisburgs in der Innenstadt schon mit 2000 Mitarbeitern ihr zentrales Dienstleistungs-Center betreibt, will ihren Standort in der Stadt offenbar ausbauen.

Nach WAZ-Informationen laufen intensive Verhandlungen mit möglichen Projektpartnern für den Bau eines zusätzlichen Bürogebäudes, wahrscheinlich in unmittelbarer Nachbarschaft zum 1999 bezogenen Hochhaus an der Saarstraße. Dabei soll es sich um ein auch architektonisch repräsentatives Gebäude handeln. Ob dazu das ehemalige, 2012 verkaufte Hauptzollamt an der Saarstraße abgerissen wird, ist unbekannt.

Weiter in Duisburg investieren

Die Düsseldorfer Targo-Bank-Zentrale hält sich nämlich noch bedeckt und ihre Entscheidungen offen: „Wir wollen weiter in Duisburg investieren. Deshalb prüfen wir zurzeit verschiedene Optionen zur Erweiterung unserer Büroflächen“, so Pressesprecher Benjamin Sekavcnik.

Die Targo-Bank ist auf Expansionskurs und richtet aktuell im Jahr bundesweit rund zehn neue Filialen ein. Das erhöht den Bedarf für das rund um die Uhr besetzte Call-Center und den „Back-Office-Bereich“ in Duisburg. Das Hochhaus in der City mit seiner auffälligen Fassade aus Glas und Stahl gilt dabei als administratives „Rückgrat“ der Bank mit einem Umsatz von 12,3 Mrd €, 343 Filialen und 6500 Mitarbeitern.