Turnier für Schnelldenker

Schach-Turnier am Mannesmann-Gymnasium in Huckingen. Foto: Lars Fröhlich/WAZ-FotoPool
Schach-Turnier am Mannesmann-Gymnasium in Huckingen. Foto: Lars Fröhlich/WAZ-FotoPool
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Huckingen.. Das königliche Spiel, es wurde jetzt erstmals am Mannesmann-Gymnasium in Form eines offenen Turniers ausgetragen. 50 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich daran am Donnerstag in der Mensa der Schule, darunter auch einige Mädchen.

Gespielt wurden eine Vor- und eine Hauptrunde in den beiden Leistungsgruppen fortgeschrittene Anfänger und Fortgeschrittene. In Vierer- oder Fünfer-Gruppen spielte dabei jeder gegen jeden. Für den Erfolg nach 20 Minuten Spielzeit war nicht der erreichte Spielstand maßgeblich, sondern, bei welchem der beiden Kontrahenten die Denkzeit von maximal zehn Minuten erreicht war, denn derjenige hatte verloren. In der Hauptrunde traten dann noch einmal die Gruppenersten-, -zweiten und -dritten jeder gegen jeden untereinander an.

Jemanden in zehn Minuten schachmatt setzen, „das kommt auf den Gegenspieler an“, sagt der 15-jährige Patrick aus Buchholz, der seit dem Kindergarten Schach spielt. Genauso lange ist André (14) aus Buchholz Schachspieler. Er beklagt aber die kurze Spielzeit. Trotzdem war das Turnier vier Stunden lang.

„Schach ist das beste Strategiespiel, das es überhaupt gibt“, sagt Lehrer Jochen Kisker, der Leiter der Schach-AG am Gymnasium. Auch moderne Strategiespiele würden lediglich darauf aufbauen. Pädagogisch steht für Kisker dabei das Konzentrations-Training im Vordergrund. Erster bei den fortgeschrittenen Anfängern wurde Karim Al Sakati (7. Klasse), bei den Fortgeschrittenen Patrick Hock (9. Klasse). Ihm auf den Fersen war Nicola Grimm als Zweite, die einzige Teilnehmerin von der Realschule Süd.

 
 

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