SPD fordert die Rücknahme der Sparkassen-Pläne

Süd..  Harsche Kritik gibt es von der SPD-Fraktion des Duisburger Südens an den Plänen der Sparkasse, die Zahl der Geschäftsstellen im Süden von derzeit sieben auf zwei im Jahr 2022 zu reduzieren. Die SPD spricht von einem „Radikalrückzug in den Stadtteilen“. Wanheim, Ungelsheim, Bis­singheim und Serm sollen als Standorte ganz aufgegeben werden. In Wedau, Huckingen und Mündelheim sollen SB-Terminals eingerichtet werden. In Ungelsheim soll ein rollendes SB-Terminal in Form eines Transporters für Zugang zur Sparkasse sorgen. Am Sittardsberg soll eine neue Geschäftsstelle mit mehr als 40 Mitarbeitern entstehen.

„Uns ist bekannt, dass die niedrigen Zinsen auch den Sparkassen schwer zu schaffen machen. Nun aber die wirtschaftliche Situation der Sparkassen zu verbessern, indem man Kostenersparnisse über die Reduzierung des Kundenservices erwirtschaftet, ist eines öffentlich-rechtlichen Kreditinstitutes unwürdig“, kritisiert Beate Lieske, SPD-Fraktionsvorsitzende des Duisburger Südens. Insbesondere die älteren Menschen hätten mit dem schon jetzt reduzierten Angebot Probleme.

Lieske fordert „die Sparkasse auf, ihre unsozialen Pläne zurückzunehmen.“ Der Ruf der Sparkasse werde durch die Umsetzung der Pläne Schaden nehmen, prognostiziert sie. Überdies werde die Attraktivität der Stadtteile durch das Konzept geschmälert.

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