Sieben Angebote für Bauherren im Bezirk Süd

Das Zentrum für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee in Buchholz soll einem Neubaugebiet weichen.
Das Zentrum für Aus- und Fortbildung an der Lüderitzallee in Buchholz soll einem Neubaugebiet weichen.
Foto: Foto: Lars Fröhlich
Stadtplaner halten schon heute Flächen für 100 und mehr neue Eigenheime bereit

Süd..  Gegen den Vorwurf von Grünen und Bürgerverein Huckingen, Duisburg werbe durch die Bebauung von Freiflächen um Bauherren und damit um Zuzug aus der stark nachgefragten Nachbarstadt Düsseldorf, wehrt sich Hendrik Trappmann. „Der Fokus bleibt auf der Innenentwicklung“, betont der Planungsamtsleiter. Er verweist auf insgesamt 28 Bauflächen für 1200 Wohneinheiten in allen Stadtbezirken, davon sieben im Süden, die kurz bis mittelfristig Bauwilligen zur Verfügung stehen sollen.

Die Stadt schrumpfe, weil seit Jahren mehr Menschen die Stadt verlassen als von außen hinzukommen. „Wir haben immer wieder Anfragen von Duisburgern, die hier händeringend suchen“, so der Amtsleiter. Er verweist auf kleinere Projekte, wo Bauherren schon jetzt oder in absehbarer Zeit ihren Traum vom Ei­genheim verwirklichen können.

Schon verfügbar sind etwa 1,3 Hektar an der Grazer Straße in Buchholz, wo durch Nachverdichtung neuer Raum entsteht. Baurecht besteht auch bereits an der Füssener/Zillertaler Straße, ebenfalls in Buchholz, wo 28 Wohneinheiten geplant sind. Am Buchholzer Schellberg können 16 Eigenheime entstehen. Wer großzügiger bauen möchte, ist an der Remberger Straße in Huckingen an der richtigen Adresse – hier entstehen auf 2,3 Hektar insgesamt 22 freistehende Einfamilienhäuser.

31,6 Hektar Am Böllert in Rahm-West

Weit fortgeschritten ist bereits die Vermarktung von 31,6 Hektar Wohnbauflächen an der Straße Am Böllert in Rahm-West. In attraktiver Lage soll auch an der Lüderitzallee in Buchholz, auf dem Gelände des Zentrums für Aus- und Weiterbildung, Platz geschaffen werden für 25 Einfamilienhäuser. Die Stadt wird die Immobilie abreißen. Auf einen Zeitpunkt legen sich die Planer nicht fest. „Mittelfristig“, so heißt es in der Auflistung, soll das Areal verfügbar sein.

Das gilt auch für die beiden größten Vorhaben: Ab 2017, so schätzt Amtsleiter Trappmann, könnten sich am alten Angerbach die Baukräne drehen, mindestens so lange wird es dauern, bis die Voruntersuchungen in Wedau auf dem ehemaligen Bahngelände abgeschlossen sind. Südlich der Wedauer Brücke wollen Stadt und Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft 40 Hektar Wohnbauflächen erschließen.

Wichtiger Bestandteil der Einwohnersicherung sei auch die Modernisierung der großen Wohnanlagen, erklärt Baudezernent Carsten Tum. „Sie sind zu 75 Prozent vor 1970 entstanden.“ Hoffnung mache ihm, dass mit der Gebag ein großer Akteur des kommunalen Wohnungsmarktes seine Krise überwunden habe.

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