Sheevón: Musik zum Träumen und Tanzen

Buchholz..  Dass die Duisburger Irish-Folk-Urgesteine von „Sheevón“ in den mittlerweile 33 Jahren Bandgeschichte nicht nur ihre Musik perfektioniert haben, stellten die sechs Musiker am Freitagabend im Rahmen der „Klinikkultur“ in der BG Unfallklinik unter Beweis. Traumwandlerisch sicher brachten die „Teilzeit-Iren“ wehmütige Balladen, flotte „dance-tunes“ und den ein oder anderen Popsong auf die Bühne. Während die Nationalmannschaft zeitgleich gegen Gibraltar nur vier Bälle im Tor unterbringen konnte, erzielte Sheevón einen Volltreffer nach dem anderen. Das Publikum in der voll besetzten Mehrzweckhalle bestand, dem frenetischen Applaus nach zu urteilen, ausschließlich aus eingefleischten Fans der tänzerischen Musik, die je nach Stimmung aber durchaus auch dazu einladen kann, die Augen zu schließen und die Gedanken wandern zu lassen. Musikalisch waren die Aufgaben klar verteilt, Flöte und Geige, der der Name „Fiddle“ an diesem Abend sicherlich besser stand, sorgten für die typischen, kleinteiligen Melodiebögen, Bass und Gitarre legten die harmonische Basis. Bandleader Harald Jüngst wechselte zwischen Klangteppichen am Keyboard und perkussiver Begleitung mit der Trommel hin und her und ließ sich nebenbei immer neue, nickelige Anmoderationen für Sängerin Eva Silvia Fechner einfallen.

Vor allem in ruhigen Stücken durfte Fechner mit ihrer sanften Stimme brillieren, von Zeit zu Zeit, insgesamt aber leider zu selten, sang auch Gitarrist Claus de Crau. Mit Joni Mitchells Jahrhundertsong „Both Sides Now“ lieferte die Band das Highlight des Abends, vor allem weil Claus de Crau wieder ans Mikro treten durfte und obwohl die Geige, zum einzigen Mal an diesem Abend, nicht so recht ins Lied passte. Nach zwei Zugaben ging auch der Duisburger Ralf Münch zufrieden nach Hause. „Ich finde es super, dass auch sanfte Musik so mitreißend sein kann“, freute er sich.

 
 

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