Radtour durch Duisburgs Süden vorbei an Höfen und Schlössern

Auch zum Heltorfer Schloss führt die Tour.
Auch zum Heltorfer Schloss führt die Tour.
Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services
Den Herbst von seiner schönsten Seite genießen. Das kann man gut bei einer Radtour. Wir zeigen Ihnen eine interessante Route durch Duisburgs Süden.

Duisburg.. Das Wochenende soll sonnig werden. Also gönnen Sie sich und Ihrem Fahrrad einen letzten Ausflug durch den Herbst im Duisburger Süden Unser Mitarbeiter Volker Poley ist eine historische Tour von 28 Kilometern für Sie probegefahren.

Vom Bezirksamt Buchholz aus geht es hinter dem Seniorenzentrum Altenbrucher Damm abseits der Straße entlang der U79-Trasse bis zum St.-Anna-Krankenhaus. Weiter führt der Weg am Neubaugebiet Angerbogen vorbei bis zur Straße Zum Heidberg, in die abgebogen wird. Der Straße bis zur B288-Kreuzung folgen. Die Bundesstraße überqueren und nach Serm (1) hinein fahren. Nun geht es ein Stück über die Dorfstraße durch das bäuerlich geprägte Straßendorf. Serm hat seinen Charakter weitgehend erhalten. Das selbst ernannte Party-Dorf ist bekannt für sein reges Vereinsleben und gilt als Karnevalhochburg. An der Gaststätte Zu den drei Linden, die derzeit leersteht, geht es links in den Bockumer Weg und von dort aus über die Felder zu den Holtumer Höfen (Hinweis „Postenhof“ folgen).

Sehenswert ist die Ruine der alten Kaiserpfalz (4) in unmittelbarer Rhein-Nähe, die von Kaiser Friedrich Barbarossa im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Von der 15 Meter hohen, begehbaren Ruine bietet sich ein toller Ausblick auf den Rhein und die Umgebung.

Zurück geht’s über Schloß Kalkum (5), ein im klassizistischen Stil errichtetes Wasserschloss am nordöstlichen Rand von Kaiserswerth. Schloss und Park stehen unter Denkmalschutz. Nun führt die Strecke über Kalkum und den Gerichtsschreiberweg Richtung Angermund.

Zu den Holtumer Höfen (2) gehören der Holtumer Mühlenhof, der Holtumer Landhof mit Hofladen und der Postenhof. Heute präsentieren sich die ehemaligen Bauernhöfe vorwiegend als Reiterhöfe und moderne Pferdepensionen. An den idyllischen Pferdekoppeln des Naturschutzgebietes entlang führt der Weg über die Stadtgrenze hinaus zum Wasserwerk Bockum und weiter durch Wittlaer.

An der Sparkasse und der St. Remigius Kirche vorbei kommt man zum Rheinuferweg, über den man Kaiserswerth (3) erreicht. Viele gut erhaltene Gebäude rund um den Marktplatz und den Stiftsplatz zeugen von der bewegten historischen Vergangenheit der alten Reichsstadt.

Hinter der Brücke über die B8 (links abbiegen) gelangt man durch die Felder über den Rahmer Kirchweg zum Schloß Heltorf (6). Es ist seit 1662 im Besitz der Grafen von Spee und nicht zugänglich. Der im englischen Stil angelegte Schlosspark mit einem der ältesten Rhododendron-Bestände Deutschlands kann von Mai bis Oktober gegen Eintritt (Eingang Froschenteich) besichtigt werden. Der Weg links hinter den Wirtschaftsgebäuden führt nach Rahm-West und weiter über die Straße Zur Kaffeehött zum Freibad Großenbaum. Die Route führt hinter dem Real-Markt vorbei zur Fußgängerbrücke, über die die A59 überquert wird. Anschließend geht es über den Altenbrucher Damm zurück nach Buchholz.

Von Kaiserswerth aus bietet sich durchaus eine Tourerweiterung an. Man kann mit der Rheinfähre nach Langst übersetzen und von dort aus zur Burg Linn radeln. Die Düsseldorfer Altstadt erreicht man auf dem Radweg, der bis zur längsten Theke der Welt immer am Rhein entlang führt.

Gastronomie am Weg

Landgasthof Schenke, Dorfstraße 80, täglich 11-23 Uhr.

Gasthaus Peters, Kalkstraße 41, Düsseldorf-Wittlaer, Di - Sa ab 17 Uhr, So ab 11 Uhr, Mo Ruhetag.

Kaiserswerth: Diverses vom Berliner Imbiss am Klemensplatz bis zum Sternerestaurant.

Schloß-Stübchen, Heltorfer Schloßallee 98, Düsseldorf-Angermund, Sa/So 10-18 Uhr.

Schänke Sittardsberg, Sittardsberger Allee 10, täglich ab 16 Uhr.

Von Kaiserswerth aus bietet sich durchaus eine Tourerweiterung an. Man kann mit der Rheinfähre nach Langst übersetzen und von dort aus zur Burg Linn radeln. Die Düsseldorfer Altstadt erreicht man auf dem Radweg, der bis zur längsten Theke der Welt immer am Rhein entlang führt.

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