Jubiläumskonzert erster Güte in Huckingen

Farbenprächtige Festkulisse beim Jubiläumskonzert im Steinhof.
Farbenprächtige Festkulisse beim Jubiläumskonzert im Steinhof.
Foto: Lars Heidrich
Beim Konzert zum 150-jährigen Bestehen des Männergesangvereins Erholung gaben alle Beteiligten ihr Bestes.

Huckingen..  Mit dem Ohrwurm „Musik ist Trumpf“ eröffnete der Huckinger Männergesangverein „Erholung“, der seit 2010 mit dem MGV Walsum-Aldenrade eine Chorgemeinschaft bildet, sein Jubiläumskonzert.

Musik ist seit nunmehr 150 Jahren Trumpf bei dem Huckinger Männerchor. Der Verein wurde 1866 von 18 sangesfreudigen Männern gegründet. Am Sonntag beschenkte er im ausverkauften Steinhof sein treues Publikum mit einem Konzert erster Güte.

Bezirksbürgermeister Volker Haasper gratulierte im Namen der Stadt. Jubiläumswünsche des Deutschen Chorverbandes überbrachte Gary Garrettson, der Vorsitzende des Sängerkreises Duisburg/Dinslaken. Über die damit verbundene Urkunde freute sich Norbert Groeters, Vorsitzender des MGV Erholung, genauso wie seine Sangesbrüder über die zwei Fässer Walsumer Bier, mit denen ihre Sanges-Partner aus Aldenrade gratulierten.

Durch das fast dreistündige Programm führte die Musikpädagogin Karoline Philippi, die mit ihren humorvollen Überleitungen mit zum Gelingen des „Geburtstags-Konzerts“ beitrug. Es waren namhafte Künstler der Deutschen Oper am Rhein engagiert worden. Geesche Bauer (Sopran), Sibylle Eichhorn (Mezzosopran), Dong-In Choi (Bariton), Luis Piedra (Tenor) und der bereits öfters bei den Huckingern aufgetretene Jwa-Kyeom Kim (Bass) trugen mit ihren Beiträgen aus Oper, Operette und Musical maßgeblich zu dem gelungenen -Konzert bei.

Wegen des „Star-Aufgebots“ traten die Huckinger und Walsumer Sänger mit ihrem Chorleiter Andreas Rabeneck etwas kürzer, dennoch boten sie eine Vielzahl von Kostproben aus ihrem breit gefächerten Repertoire. Ihre Versionen des Presley -Hits „Can’t Help Falling In Love“ und des Beatles-Songs „Yesterday“, begleitet von der brillanten Cellistin Da Sol Choi, kamen genauso gut an wie das Udo-Jürgens-Medley, das zum Mitsingen animierte.

Auferstehung von „Les Misérables“

Dass auch die Chorgemeinschaft über hervorragende Solisten verfügt, bewies Reinhard Bartneck, der als schmieriger Kaschemmenwirt Thénardier („Herr im Haus…“) das in Duisburg viele Jahre gespielte Musical „Les Misérables“ wieder lebendig werden ließ. Unglaublich stark war die Leistung des Pianisten Volker Kolmetz, der nicht nur alle Solisten und den Chor mit seinem intensiven und gefühlvollen Spiel sicher durch das Konzert führte, sondern auch selbst mit seinem Klaviersolo, der „Ungarischen Rhapsodie“ von Franz Liszt brillierte. Auch Duisburgs Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas, die als Ehrengast das Konzert besuchte, zeigte sich begeistert: „Ein tolles Programm von hoher Qualität“. lobte sie.

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