Huckingen: Durchgangsstraße in neuem Glanz

Bezirksbürgermeister Volker Haasper (l.) mit der Delegation der Verwaltung bei der Präsentation des Ausbau-Projekts am Mittwoch in Huckingen.
Bezirksbürgermeister Volker Haasper (l.) mit der Delegation der Verwaltung bei der Präsentation des Ausbau-Projekts am Mittwoch in Huckingen.
Foto: Fabian Strauch
Nach zwei Jahren Bauzeit konnte die fahrradgerechte Erneuerung der Düsseldorfer Landstraße in Huckingen auf einem Kilometer Länge jetzt abgeschlossen werden. Grund genug für eine städtische Delegation, die Ergebnsse der Arbeiten jetzt zu begutachten.

Huckingen.  Nur der Feinschliff fehlt noch an einigen Stellen, Poller etwa oder Bäume. Ansonsten präsentiert sich die Düsseldorfer Landstraße auf knapp einem Kilometer Länge zwischen Hermann-Spillecke-Straße und Steinernem Kreuz seit ein paar Wochen in generalüberholtem Zustand: mit neuer Fahrbahndecke, geordneten Stellplätzen, zwei so genannten Buscaps (Einstiegshilfen für Behinderte) und beidseitig durchgehenden Schutzstreifen für Radfahrer. Grund genug für die Stadtverwaltung, am Dienstag bei einem Pressetermin vor Ort zufrieden auf den Abschluss des eine Million Euro teurer Projekts hinzuweisen.

Ganz bewusst sei dabei die Breite der Fahrbahn auf noch 4,75 Meter verringert worden, um die Straße für den Durchgangsverkehr weniger attraktiv zu machen, betonte Ulrich Grupe vom Amt für Stadtentwicklung. Projektleiter Dietmar Schmitz geht davon aus, dass sich der Durchgangsverkehr dort nach kompletter Fertigstellung des neuen Autobahnkreuzes Duisburg-Süd verringern wird. Nur noch zwei Pkw können sich begegnen, ohne den Schutzstreifen für die Radfahrer zu befahren. Stadtsprecher Georg Puhe hob die erstmals bestehende durchgehende Radwegeverbindung von den Außenbereichen ins (dreigeteilte) Ortszentrum Huckingens hervor.

Bäume werden noch gepflanzt

Eigentlich soll es ein wildes Parken auf dafür nicht vorgesehenen Flächen auf der Düsseldorfer Landstraße mehr geben. Der Ortstermin zeigte freilich, dass sich viele Autofahrer daran nicht halten, dass also kontrolliert werden muss. Außerdem fehlt noch die Parkmöglichkeit im Einmündungsbereich der Remberger Straße.

Auch Bezirksbürgermeister Volker Haasper freute sich über die ausgebaute Straße. Leider, betonte er, hätten die finanziellen Mittel nicht gereicht, um auch den öffentlichen Parkplatz vor den Häusern 254 bis 264 zu befestigen (siehe unten).

Etat-Ansatz eingehalten

Von November 2012 bis Juni 2013 wurde der erste Bauabschnitt bis zur Albertus-Magnus-Straße auf 375 Metern Länge hergerichtet. Seit November 2013 waren die restlichen 550 Meter in Bau. Was noch fehlt, sind 15 Kirsch- und Lindenbäume, für die aber bereits die Aufstellflächen angelegt sind. Insgesamt, betonten die Vertreter der Stadt, gebe es bei den Baukosten keine Überschreitung der geplanten Bausumme.

 
 

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