Einfach zu schmal für Fußgänger und Radfahrer

Wedau.  „Dieser Weg ist eindeutig zu schmal. Eine Begegnung mit entgegenkommenden Joggern, Fußgängern samt Kinderwagen oder Radfahrern ist immer recht abenteuerlich und gefährlich“, beschreibt Anwohner Karl-Ernst Pikelj den Engpass an der Masurenallee in Wedau. Der Fußweg dort ist auch für Radfahrer freigegeben. So ist es auch auf dem entsprechenden Verkehrsschild zu lesen.

Dieser Weg schrumpft jedoch ab der Einmündung Werkstättenstraße auf eine Breite von nur noch 1,50 Meter. „Zudem wird der Weg, der übrigens an vielen Stellen voller Unebenheiten ist, bei Veranstaltungen, bei Spielen des MSV Duisburg, zum Teil völlig zugeparkt und ist dann oft unpassierbar“, ergänzt der Wedauer Pikelj. Er wünscht sich eine Verbreiterung des Pfades.

Keine Doppelnutzung mehr

Auf Nachfrage der Redaktion schaute sich ein Mitarbeiter der Stadt verwaltung die Situation vor Ort an und kam zu dem Schluss: „Der Weg ist tatsächlich zu schmal, um von Fußgängern und Radfahrern gleichzeitig genutzt zu werden“, erklärt Stadtsprecherin Susanne Stölting.

Als Konsequenz aus dem Ortstermin soll der Pfad künftig allein Fußgängern vorbehalten bleiben. Radfahrer müssen dann auf die Fahrbahn der Masurenallee ausweichen. Das entsprechende Verkehrsschild, das eine Doppelnutzung erlaubt, soll in den nächsten Tagen abmontiert werden.

Eine Verbreiterung des Weges kommt also nicht in Frage. Leser Karl-Ernst Pikelj erinnert sich, dass es vor rund 30 Jahren neben dem Radweg an der Masurenallee noch einen unbefestigten Fußweg gab. Aber dieser Weg ist längst zugewachsen und damit unpassierbar geworden.GaB

 
 

EURE FAVORITEN