Eine neue Station für Privatpatienten im Bau

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Huckingen..  Im St.-Anna-Krankenhaus wird eine Station für „Interdisziplinäre Wahlleistungen“ gebaut. Dort sollen künftig Privatpatienten verschiedener Fachrichtungen – oder solche mit einer Zusatzversicherung – versorgt werden. Für Wahlleistungs-Patienten, egal ob sie chirurgisch, von den Internisten oder Gynäkologen behandelt werden, sollen auf der neuen Station moderne Ein- und Zweibettzimmer eingerichtet werden. Auch die Chefarzt-Behandlung ist eine mögliche Wahlleistung.

„Die Zimmer sind großzügig, sie haben mehr Hotelcharakter“, sagt Krankenhaus-Sprecher Patrick Pöhler. Er betont, dass die medizinische Leistung für alle Kranken – egal ob Privat- oder Kassenpatienten – gleich sei.

Wegen der Umbauarbeiten wurde es in den letzten Wochen mitunter ziemlich laut in den umliegenden Zimmern, vor allem in der Phase, als Wände abgebrochen oder aufgestemmt wurden. Patienten auf der benachbarten Station 2B (Innere Abteilung) haben einiges davon mitbekommen.

„Bauarbeiten in einem Krankenhaus sind natürlich immer schwierig, weil sie unter laufendem Betrieb passieren“, wirbt Pöhler um Verständnis. Man habe mit den Baufirmen extra eine zweistündige Mittagsruhe vereinbart, verteile Ohropax und Gutscheine für die Cafeteria, in die mobile Patienten flüchten können, wenn der Schlagbohrer allzu laut wird.

Der größte Lärm soll erst mal vorbei sein. Die Station 3B wird noch bis Ende April umgebaut, allerdings seien die lautesten Stemmarbeiten erledigt. Im Mai beginnen dann die Arbeiten auf der Station 2B. Auch dort wird es vorübergehend lauter. Ende des Jahres geht es mit der Station 1B weiter.

„Wenn wir die Möglichkeit haben, versuchen wir die Patienten auf andere Stationen zu verlegen“, sagt Patrick Pöhler. In der lauten Bauphase Ende Januar fehlte dazu allerdings der Platz. „Wir waren voll belegt“, so der Sprecher.

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