Die Kirche im Dorf lassen

Buchholz.  Ein zukunftsfähiges Gotteshaus hatte die Leitung der evangelischen Trinitatis-Gemeinde vor Augen, als sie 2008 weitreichende Pläne für den Umbau der Jesus-Christus-Kirche in Buchholz machte.

Angesichts schrumpfender Finanzmittel hat das Presbyterium dem Erhalt der beiden Kirchen der Verbundgemeinde Vorrang vor den Gemeindehäusern eingeräumt. Nun soll in mehreren Bauabschnitten aus dem reinen Gottesdienstraum der 1964 in Dienst gestellten Kirche ein Mehrzweckgebäude werden, das nicht nur sonntags genutzt werden kann.

Durch flexible Schiebewände mit Holzverkleidung sollen vom großen Kirchraum drei Gruppenräume für je zwanzig Personen abgetrennt werden, die bei Bedarf dem großen Raum zugeschlagen werden können. Es ist auch ein neuer Lagerraum für die zusätzlichen Stühle geplant. Das Dach ist saniert worden und bekam eine Wärmedämmung und ein größeres Deckenfenster. Die komplette Beleuchtungsanlage wurde überarbeitet und die Akustik verbessert.

Der erste Bauabschnitt begann im Mai dieses Jahres und wurde fristgerecht zum ersten Advent fertig. Im Familiengottesdienst am Sonntag, 28. November, können sich die Gemeindemitglieder das Ergebnis ansehen. Die offizielle Inbetriebnahme der renovierten Kirche wird am 30. Januar 2011 mit einem Gottesdienst gefeiert. Bei dieser Gelegenheit wird dem Architekten, den Handwerkern sowie den vielen Helferinnen und Helfern der Gemeinde gedankt.

Nicht nur der Zeitplan hat geklappt, auch mit den Kosten von rund 800.000 Euro für den Bauabschnitt ist man im Rahmen der Planung geblieben. Wann der Umbau weitergeht, steht noch nicht genau fest. „Wir arbeiten an der weiteren Finanzierung“, sagt Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel. „Die größte Einzelspende, die wir bisher bekommen, haben belief sich auf 10.000 Euro.“

Tief beeindruckt ist der Buchholzer Pfarrer von dem großen Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Quer durch alle Gruppen und Kreise der Gemeinde kamen viele Freiwillige zusammen: „Wwir haben alle angepackt“.

 
 

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