„Die Interessen der Bürger sind der Stadt egal“

Huckingen..  2820 Menschen unterschrieben die Petition gegen das Bauvorhaben Am alten Angerbach. Gestern übergaben Vertreter des Bürgervereins die Liste an den Baudezernenten Carsten Tum. Auch im Netz wurde das Thema rege diskutiert.

Ein Leser unseres Online-Angebotes schreibt: „Ehemals dörfliche und ländliche Stadtteile werden zugebaut, damit Düsseldorfer Wohnraum bekommen. Wäre es nicht so traurig, könnte man fast drüber lachen. Die Interessen der eigenen Bürger sind der Stadt – leider wie gewohnt – gänzlich egal.“

Ein andere Nutzer reagiert hingegen mit großer Vorfreude: „Wann geht es endlich los? Da würde ich wohl auch wohnen wollen...“

Ein weiterer User meint: „Der Bürgerverein geht seit den 1970er Jahren gegen die Bebauung vor. Nachdem die Hochhaussiedlung damals erfolgreich gekippt wurde, geht es der Politik nun um das Versilbern der letzten Freiflächen. Ohne jegliche Rücksicht auf den bekundeten Bürgerwillen. Ein proaktives Suchen der Politik oder Verwaltung nach Gesprächen mit dem Bürgerverein? Fehlanzeige! Stattdessen findet Link für die Unterschriftenübergabe in den nächsten Monaten keinen freien Termin und schickt den Baudezernenten vor, der nun von einem Auftakt für einen breiteren Austausch spricht, aber gleichzeitig an den Bebauungsplanungen festhält. Und da wundern sich Politiker, warum das Vertrauen in ihren Berufsstand nachlässt.“

Ein anderer Leser kommentiert folgendermaßen: „Hoffentlich geht die Rechnung mit Huckingen und Rahm auf. Denn wenn man mal richtig hinhört, zieht kein Düsseldorfer freiwillig nach Duisburg. Duisburg hat kein Image, Duisburg hat wenig Charme, Duisburg hat einen schlechten Ruf (der eigentlich unberechtigt ist). Aber baut mal schön... für 700 000 Euro aufwärts.“

Wieder ein anderer äußert sich so: „Die Bebauungspläne stehen doch schon längst fest! Die Vergangenheit, siehe Mercatorstraße und seine radikale Abholzaktion (gegen den allgemeinen Bürgerwillen), haben schlimme Spuren hinterlassen.

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