Die Anfänge der Eurobau-Siedlung

Huckingen..  Geht man nur nach den Einwohnerzahlen, so scheint sich in Huckingen in den letzten 50 Jahren kaum etwas getan zu haben. Mitte der 60er Jahre hatte der Ortsteil etwas über 8000 Einwohner, 30 Jahre später waren es knapp 9000. Die nackten Zahlen täuschen darüber hinweg, dass Huckingen tatsächlich einer der Duisburger Ortsteile war, in denen am meisten gebaut wurde. Die Aufnahme von Helmut Kaiser ist mindestens 30 Jahre alt und zeigt den Beginn der Arbeiten für die Eurobau-Siedlung im Bereich Raiffeisenstraße/Im Haagfeld/Düsseldorfer Landstraße Anfang der 1980er Jahre. Damals bildete der Giebel des Hauses Düsseldorfer Landstraße 362 mit seiner Werbung für ein Düsseldorfer Altbier den Abschluss der geschlossenen Bebauung entlang der Düsseldorfer Straße.

Wie man erkennt, war die Straße Im Haagfeld damals schon als Baustellenstraße angelegt. Heute ist an das Haus Nr. 362 ein längerer Neubau angebaut, der Blick auf den Giebel also verschwunden. Und auf der damaligen Freifläche links von der Straßenlaterne ist später ein stattliches Mehrfamilienhaus entstanden.

Die Eurobau-Siedlung war übrigens das zweite Ausgreifen der Bebauung von Huckingen nach Süden. Den Anfang hatte in den Nachkriegsjahren die alte Eifelsiedlung auf der Ostseite der Düsseldorfer Landstraße gemacht.

Ende der 80er Jahre war die Eurobau-Siedlung abgeschlossen. Daran schloss sich in den 90er Jahren die neue Eifelsiedlung östlich vom Steinhof an. Ihr wiederum folgte nach der Jahrtausendwende die „Angerbogen“-Siedlung, die eigentlich die Siedlung am Rande des Bruchgrabens ist.

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