Der Ausbauplan für das neue Kreuz Duisburg-Süd

Brückenbauarbeiten an der B 288 (Krefelder Str.) Höhe Ausbauende A  59 im November. Der Blick geht Richtung Krefeld. Foto: Ulla Emig wazfotopool
Brückenbauarbeiten an der B 288 (Krefelder Str.) Höhe Ausbauende A 59 im November. Der Blick geht Richtung Krefeld. Foto: Ulla Emig wazfotopool
Foto: Ulla Emig wazfotopool

Duisburg/Düsseldorf.. Die Arbeiten am neuen Autobahnkreuz Duisburg-Süd kommen voran: Zur Jahreswende 2011­/12 soll die Schnittstelle zwischen A 59 und B 288 komplett be­fahrbar sein, sagen die Planer. Die B 8n soll direkt über die neue Autobahnbrücke führen.

„Wird im kommenden Frühjahr, bei der An­bindung der Bundesstraße 8 neu (B 8n) an die A 59, die neue Autobahnbrücke, derzeit im Bau, gleich mitbenutzt?“, fragte Leser Werner Steffen aus Wanheim. Sie wird.

Das jedenfalls berichtet Olaf Wüllner, der zuständige Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen NRW, auf Anfrage. Steffens Be­fürchtung, es könnte bis zur vollständigen Fertigstellung des neuen Autobahnkreuzes Duisburg-Süd zu einer ampelgeregelten Kreuzung kommen, ist demnach unbegründet.

„Kleebatt“ des Kreuzes nur Schritt für Schritt erstellen

„Wir müssen mit der B 8n über die Brücke hinweg“, sagt Wüllner. Und das werde auch von Anfang an so sein. Allerdings könne das komplette „Kleebatt“ des Kreuzes nur Schritt für Schritt erstellt werden. Mit der Brücke werde in einer ersten Bauphase nur die neue Verbindungsschleife von Ra­tingen-Breitscheid in Fahrtrichtung Duisburg fertig sein. Die vorhandene Abfahrt von der A 59 auf die B 288 bleibe auch danach noch in Betrieb und damit auch die vorhandene Ampelanlage. „Wir müssen ja den Verkehr von der A 59 in Richtung Krefeld und Breitscheid abführen“, so Wüllner

In einer zweiten Phase schließt sich nach Angaben Wüllners der Bau der neuen Richtungsfahrbahn nach Breit­scheid an - durch Verdoppelung der heutigen Fahrbahndecke nach Süden. Die Fahrbahn der heutigen B 288 dient demnach künftig den beiden Fahrstreifen mitsamt dem Standstreifen in Fahrtrichtung Krefeld. Zum Ab­schluss dieser Bauphase, so Wüllner, wird man dann am neuen Kreuz auch von Düsseldorf aus in Fahrtrichtung Breitscheid auffahren können, ferner von Krefeld aus in Richtung Düsseldorf auf die B 8n. Und damit würden dann auch die beiden südlichen Verbindungen des Kreuzes erstellt sein, also für die Fahrten von Duisburg in Richtung Breitscheid und von Krefeld nach Duisburg. „Von da an“, so Wüllner, „kann die Ampel entfallen.“ Das solle so schnell wie möglich geschehen.

Dritte Bauphase

Schon zur Jahreswende 2011­/12 rechnet der Essener Planer damit, dass das neue Autobahnkreuz komplett be­fahrbar ist. Bis dahin muss die B 288 aber östlich des neuen Kreuzes bis Rahm rückgebaut werden, da die Rampe vor Rahm-West in einer milderen Steigung neu angelegt wird. Zum Ende dieser dritten Bauphase werden dann noch die „Kleeblatt“-Schleifen für die Fahrten von Breitscheid nach Düsseldorf, von Düsseldorf nach Krefeld sowie die neue Rampe von Duisburg in Richtung Krefeld angelegt.

An die Arbeiten für das neue Autobahnkreuz und die Fahrbahn in Richtung Breitscheid schließen sich etwa ab Frühjahr 2012 und bis etwa Sommer 2013 die restlichen Bauarbeiten an. Denn damit sind gleich drei neue Brückenbauwerke verbunden: über die Anger, die Stadtbahnlinie U 79 und über die Düsseldorfer Landstraße, dort mitsamt einer neuen An­schlussstelle Duisburg-Huckingen.

 
 

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