Deiche in Duisburg-Süd werden Hochwasser wohl standhalten

Duisburgs Hochwasser-Experte Waldemar Kesicki  kennt sich aus mit dem Rheindeich in Mündelheim. Foto: Friedhelm Geinowski
Duisburgs Hochwasser-Experte Waldemar Kesicki kennt sich aus mit dem Rheindeich in Mündelheim. Foto: Friedhelm Geinowski
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Duisburg-Süd. Duisburgs Hochwasser-Experte Waldemar Kesicki geht davon aus, dass die Deiche den zu erwartenden Wassermengen gewachsen sind. Lediglich der Deich in Mündelheim sei eine Problemzone, so Kesicke. Ernsthaft sorgen müsse sich aber niemand.

Das Hochwasser am Rhein wird dem Duisburger Süden wohl nichts anhaben. „Es gibt nur eine Problemzone im Süden und das ist der Deich in Mündelheim. Bisher wird dieser aber nicht so stark beansprucht, dass dort etwas passieren könnte“, erklärt Waldemar Kesicki, Hochwasserschutzbeauftragter vom Amt für Umwelt und Grün.

Überwacht werde der Rheindeich, der ab der zweiten Jahreshälfte 2011 saniert werden soll, allerdings schon. Denn: Ab einem Pegelstand von 9,50 Metern sei das einfach vorgeschrieben. „Am Mon­tagnachmittag hatten wir 9.65 und vorausgesagt sind sogar 10,50 Meter. Deshalb prüft ein Mitarbeiter, ob ir­gendwo am Deich Wasser durchsickert und dabei Sand ausgeworfen wird. Das nämlich könnte den Deich instabil machen“, berichtet Kesicki.

"Bis 11, 50 Meter machen wir uns keine Sorgen"

Zu erwarten sei derartiges Drängewasser aber nicht. Der Mündelheimer Deich habe schließlich 1995 sogar einem Pegelstand von 11,60 Metern standgehalten. „Bis 11,50 Met­er machen wir uns keine Sorgen“, so der Hochwasserfachmann. Im Rheinheimer Hof, der von der Stadt Duisburg vor einiger Zeit erworben wurde, habe man dennoch Sandsäcke gelagert. Eine reine Vorsichtsmaßnahme . . .

An der Rheinpromenade in Wanheim müsse man ebenfalls keine Überschwemmungen fürchten. Der Hafen der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann und Logport II können weiterhin angefahren werden. „Der Schiffsverkehr ist zurzeit zwar nur eingeschränkt er­laubt, ein Fahrverbot wird jedoch erst ab einem Pegelstand von 11,30 Meter ausgesprochen“, so Kesicki.

 
 

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