Bürgerpreis für die „Lebensräume“

Wanheimerort..  Zu einem der Höhepunkte des Jahres in Wanheimerort gehört auch die Vergabe des Bürgerpreises an verdiente Personen oder Einrichtungen im Stadtteil. Im Festjahr werden die „Lebensräume“ ausgezeichnet.

Ein guter Ort für Zusammenleben

Die gemeinnützige GmbH, an der die Werkstatt für Menschen mit Behinderung, die Lebenshilfe, die Lions und der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte gleichermaßen Anteile halten, schafft Wohnraum für Menschen mit Behinderung. Stellvertretend nahm Geschäftsführerin Sarah Güttler den Preis entgegen. Roselyne Rogg, Geschäftsführerin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung lobte in ihrer Laudatio: „Wanheimerort ist uns immer wohl gesonnen. Sarah Güttler ist der schnelle Kopf und hat das Tempo, Dinge zu verändern.“ In den Wohnstätten würden den Bewohnern mit Behinderung nicht nur ein Zimmer, sondern ein Zuhause geboten. „Unser Traum wäre ein Quartier, in dem behinderte und nicht-behinderte Menschen miteinander leben und voneinander profitieren.“ So könnte ein junger, kräftiger Bewohner mit einer Behinderung einer älteren Dame die Einkäufe nach Hause schleppen. „Es geht um die Stärken, nicht um die Defizite.“

„Lebensräume“-Geschäftsführerin Sarah Güttler freut sich über den Bürgerpreis, übrigens eine Plakette. „Das zeigt mir, dass wir in Wanheimerort gerne gesehen sind und der Stadtteil ein guter Ort für das Zusammenleben ist.“

Die „Lebensräume“ reihen sich übrigens in eine illustre Schar an Preisträgern ein. So wurden in der Vergangenheit bereits der Kinderschutzbund (2012), Ralf Bolten, Chef der gleichnamigen Bäckerei (2011), Pfarrer Jürgen Muthmann (2009) und die Förderschule Eschenstraße (2007) geehrt.

 
 

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