Bürger dürfen bei Workshop zur Stadtplanung mitreden

Buchholz.  Die Stadtverwaltung will mit Bürgern im Bezirk Süd über die Inhalte des Strategiekonzepts 2027 diskutieren. Im Bezirksamt Süd findet am Freitag, 19. April, ein Workshop zu dem Thema statt.

Das Projekt 2027 soll die Stadtentwicklung langfristig festzurren. Bei den Planungen geht es unter anderem um Verkehrskonzepte. Auch über neue Baugebiete, Erholungs- und Wasserflächen wird gesprochen. Die Planer hatten erste stadtteilbezogene Ansätze Anfang Februar im Berufskolleg Am Ziegelkamp vorgestellt. Bislang waren die öffentlichen Termine wie im Berufskolleg immer auf vergleichsweise große Bürgerresonanz gestoßen.

Neugestaltung der Bahnflächen

Im Duisburger Süden gehört unter anderem die Neugestaltung der ehemaligen Bahnflächen in Wedau zu den größeren Projekten, die im Rahmen von Duisburg 2027 besprochen werden. Auf dem Gelände sollen unter anderem Wohnhäuser Platz finden. Auf der Immobilienmesse Expo-Real warb die Stadt im vergangenen Jahr um Investoren für das riesige Gelände zwischen Wedau und Bissingheim. Auch die Anbindung zwischen Wanheim und dem Rhein ist Thema. Umstritten sind die Verkehrskonzepte für den Duisburger Süden. Dabei geht es auch um die Lenkung des Lkw-Verkehrs. Es liegt aber bislang kein Verkehrskonzept zur Diskussion vor.

Meinung der Bürger ist gefragt

Die Workshops sollen Bürgern jetzt die Gelegenheit geben, sich zu den Planungen zu äußern. Die Stadt bittet im vorherige Anmeldung über das Service-Center Call-Duisburg unter 94 000 oder per E-Mail (duisburg2027@stadt-duisburg.de). Der Workshop im Sitzungssaal des Bezirksamts Süd an der Sittardsberger Allee 14 findet am 19. April im Zeitraum von 17 bis 21 Uhr statt.

Auch in den anderen Stadtbezirken gibt es ähnliche Workshops. Auftakt zu der Reihe war vergangene Woche im Duisburger Westen. Bis Ende April besucht das Projekt-Team alle Bezirke.

 
 

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