Blockhütte für die Naturwerkstatt

Die Klasse 2 b der Grundschule Böhmer Straße war am Montag am neuen Blockhaus der Naturwerkstatt zu Gast.
Die Klasse 2 b der Grundschule Böhmer Straße war am Montag am neuen Blockhaus der Naturwerkstatt zu Gast.
Foto: WAZ FotoPool
Sparda-Bank und das Meidericher Architekturbüro Findt sponsern dem Verein ein neues Domizil. Das bietet bei Regen Platz für eine Schulklasse

Duisburg - Großenbaum.. Der alte Bauwagen ist seit Jahren so etwas wie ein Markenzeichen der „Naturwerkstatt“ am Forsthaus Wambachsee. Dank zweier Sponsoren -- die Sparda-Bank und das Meidericher Ingenieur- und Architektur-Büro Findt – verfügt der Verein nun auch über eine Blockhütte. Sie bietet den Teilnehmern der Natur-Erkundungen und -Werkstätten Zuflucht bei schlechtem Wetter.

Wichtige Hilfe beim Bauantrag

„Das ist für uns eine ganz erhebliche Erleichterung“, sagt Martin Scholz von der Naturwerkstatt, als er am Montag Roswitha Weyandt (Sparda-Bank) und Bautechniker Frank Juncker (Büro Findt) am neuen Domizil begrüßt. Den Zweitklässlern der Grundschule Böhmer Straße können die Gäste zusehen, wie sie kräftig an der Obstpresse drehen und den frischen Apfelsaft probieren.

Die „Grüne Woche“ steht in diesen Tagen an – vom Treffpunkt am Wäldchen geht’s auf die benachbarte Streuobstwiese, die der Verein betreut. Dort können die Kinder nicht nur Äpfel sammeln, sondern auch viel lernen über die tierische Vielfalt in diesem wichtigen Lebensraum.

Fast drei Jahre sind vergangen seit dem ersten Kontakt zwischen Martin Scholz und Roswitha Weyandt. Die WGZ-Bank, bei der Scholz zunächst um Unterstützung angefragt hatte, vermittelte den Kontakt zur Duisburger Vertriebsleiterin. Bei ihr stieß er auf offene Ohren. „Wir fanden das Projekt toll“, betont Weyandt, „es ist toll, dass sich die Kinder hier in der Natur bewegen können und außerdem Bewusstsein für ihre Umwelt entwickeln können.“

Technische Unterstützung

Ebenso wichtig wie die 3700 Euro, mit denen die Bank die Anschaffung förderte, war die technische Unterstützung durch das Büro Findt. „Ich bin zufällig auf sie gestoßen und hab’ einfach angerufen“, sagt Scholz. Ein Glücksgriff, wie sich herausstellen sollte. „Volker Findt, mein Chef, hat ein Herz für solche Projekte“, sagt Bautechniker Juncker, „ich bin selbst in einem Verein aktiv und kenne das.“

Hilfe war vor allem beim Erstellen des notwendigen Bauantrags erforderlich. „Es reichte zwar die vereinfachte Version, war aber trotzdem ein dicker Stapel Papier“, staunt Martin Scholz. Nun steht das Blockhaus, Modell „Rose 34“ und bietet mit seinen rund 25 Quadratmetern einer Schulklasse ausreichend Platz. „Aber der Bauwagen mit dem ausgestopften Fuchs am Fenster bleibt trotzdem“, versichert Martin Scholz. „Da haben einige schon besorgt nachgefragt, ob er verschwindet.“

 
 

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