Sturm trifft den Süden der Stadt

Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Duisburg. Weit mehr als 100 Einsätze verzeichneten Polizei und Feuerwehr am späten Pfingstmontagabend durch das Sommer-Unwetter: Betroffen waren vor allem die Stadtteile Wedau, Großenbaum, Rahm und Wanheimerort. Hunderte Bäume kippten innerhalb kürzester Zeit um.

Glück im Unglück hatten die Insassen eines Pkw: Ihr Fahrzeug war von einem umstürzenden Baum getroffen worden. Sie selbst blieben unverletzt. „Land unter“, meldete die Feuerwehr, die große Probleme mit der Vielzahl der Notrufe hatte. „Es geht gar nichts mehr. Keller sind unter Wasser, Autobahnzufahrten überschwemmt. Am Kalkweg sind so viele Bäume umgekippt, wie man in drei Tagen nicht weggeschnitten bekommt“, hieß es.

Auch auf der A59 herrschte nach mehreren Unfällen Chaos: Baustellenabsperrungen und Baugeräte waren vom Sturm erfasst worden und blockierten die Fahrbahn. Die Feuerwehr bat die Anwohner in den Häusern zu bleiben, um die Bergungsarbeiten nicht zu behindern.

 
 

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