Duisburg

Drei Monate nach schwerem U-Bahn Unglück in Duisburg – das ist der neueste Stand

Im Tunnel der U-Bahn-Haltestelle „Auf dem Damm“ in Duisburg-Meiderich fuhren die Bahnen aufeinander.
Im Tunnel der U-Bahn-Haltestelle „Auf dem Damm“ in Duisburg-Meiderich fuhren die Bahnen aufeinander.
Foto: Rene Anhuth / ANC-NEWS
  • Schweres Straßenbahn-Unglück vom April noch nicht vollständig geklärt
  • Mehr als 30 Personen wurden verletzt - teilweise schwer
  • So geht Duisburger Verkehrsgesellschaft mit der Situation um
  • Aktuellster Ermittlungsstand der Polizei und Staatsanwaltschaft

Duisburg. Drei Monate ist jetzt her, dass zwei Duisburger Straßenbahnen ineinander gefahren sind. Dabei wurden mehr als 30 Menschen verletzt, einige davon schwer. Eine Bahn der Linie 903 war nahe der Haltestelle „Auf dem Damm“ mit hoher Geschwindigkeit auf eine andere aufgefahren.

Lange blieb auch die Rolle des Straßenbahnfahrers beim Unfall unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft haben nun erste Hintergründe ermittelt.

Was ist der neueste Stand und wie geht die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) mit der Situation nach dem Straßenbahn-Unglück um?

Duisburg: Gutachter sitzen noch an Abschlussgutachten

„Wir unterstützen die polizeilichen Untersuchungen zur Unfallursache, die weiterhin andauern“, erklärt DVG-Pressesprecher Felix zur Nieden auf Anfrage von DER WESTEN.

Die Polizei ermittelt zum Straßenbahn-Unfall, Gutachter analysieren die Situation immer noch. Eine Abschlussgutachten steht noch aus.

Fest steht dabei aber: „Es gab keinen technischen Defekt an der Bahn“, so Polizeisprecher Ramon van der Maat.

DVG will keine weiteren Angaben zum Vorfall machen

Auf Nachfragen zur Ursache des Unfalls will sich die Duisburger Verkehrsgesellschaft jedoch nicht weiter äußern: Denn die polizeilichen Ermittlungen seien noch im vollen Gange.

„Bevor uns nicht die konkreten und abschließenden Ergebnisse vorliegen, können wir leider keine weiteren Angaben zum Vorfall machen“, so der DVG-Sprecher.

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DVG ändert Ausbildungsinhalte nach Unglück für Straßenbahnfahrer nicht

Die Duisburger Verkehrsgesellschaft habe außerdem hohe Qualitätsstandards in der Ausbildung ihrer Straßenbahnfahrer. Die DVG habe eine eigene Straßenbahnfahrschule: Echte Verkehrssituationen würden hier in den Kursen regelmäßig simuliert.

Doch welche gezielten Konsequenzen zieht die DVG nach dem schweren Straßenbahn-Unglück?

„Das Thema Fahrsicherheit/Sicherheit ist völlig unabhängig vom Unfallereignis ohnehin von Beginn der Ausbildung an zentraler Bestandteil aller Schulungen“, so DVG-Sprecher zur Nieden.

Ausbildungsinhalte für angehende Straßenbahnfahrer seien aber nicht angetastet worden.

Staatsanwaltschaft: „Wir müssen Abschlussgutachten abwarten“

Die Staatsanwaltschaft rechnet täglich mit dem fertigen Gutachten. „Wir müssen das Abschlussgutachten abwarten“, so die zuständige Staatsanwältin Jennifer König im Gespräch mit DER WESTEN.

„Dann muss man sehen, ob hinreichender Tatverdacht besteht. Erst wenn dem so wäre, muss Anklage oder ein Strafbefehl gegen den Fahrer erhoben werden.“

Dies sei zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch ungewiss. Dafür müsse das Gutachten erst analysiert und ein Verschulden eindeutig nachgewiesen werden.

 
 

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