Duisburg

Stadtwerketurm Duisburg: Warum das Wahrzeichen seit 2016 dunkel bleibt

Die Aussicht vom Stadtwerketurm.
Die Aussicht vom Stadtwerketurm.
Foto: Stadtwerke Duisburg
  • Der ehemalige Stadtwerketurm bleibt dunkel
  • Wann er endlich leuchtet, ist unklar
  • Ein Problem ist das Wetter

Duisburg. Das Duisburger Wahrzeichen, der ehemalige Stadtwerketurm im Herzen der Ruhrgebietsstadt, liegt schon seit April 2016 im Dunkeln.

Doch eigentlich sollte die 200 Meter hohe Stahlkonstruktion nach Umbauarbeiten wieder leuchten. Doch auch noch dieses Jahr? DER WESTEN hat bei der Stadt nachgefragt.

Die Sicherheit geht vor

Wann genau, kann Stadtwerkesprecher Felix zur Nieden leider noch nicht sagen: „Die aktuellen Baumaßnahmen laufen noch. Jedoch sind die Korrosionsschutzarbeiten fast fertig.“

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Heißt, schon diese Woche könne mit dem Bau der Geländer an den einzelnen Bühnen begonnen werden. Die sollen dann vor die Aussparungen der Rohre kommen, die demontiert wurden. Und solange diese Spezialanfertigungen noch nicht angebracht seien, dürfe da keiner hoch. „Die Absturzsicherung ist wichtiger als alles andere“.

Alles hängt vom Wetter ab

Ein weiteres Problem: In 180 Metern herrschen extreme Windverhältnisse. Bevor überhaupt geplant werden könne, wie und was für Lichter angebracht werden, die außerdem noch den Ansprüchen des Denkmalschutzes entsprechen, müssten Spezialisten auf den Turm.

„Wenn in den nächsten Wochen das Wetter nicht gut ist, wird da auch keiner hochdürfen. Wir sind da sehr wetterabhängig. Wenn das Wetter gut, fangen die an, diese Woche die Geländer zu montieren,“ so Nieden.

Na dann, bei dem Deutschen Wetter wird der Turm bestimmt zusammen mit dem Berliner Flughafen fertig.

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