Stadt Duisburg soll nach FOC-Absage 11 Millionen Euro zahlen

Bereits im Sommer waren die Planungen fürs FOC in Hamborn gestoppt worden. Nun wird über Alternativnutzungen für das Gelände von Stadtbad und Rhein-Ruhr-Halle (im Foto zu sehen) beraten,
Bereits im Sommer waren die Planungen fürs FOC in Hamborn gestoppt worden. Nun wird über Alternativnutzungen für das Gelände von Stadtbad und Rhein-Ruhr-Halle (im Foto zu sehen) beraten,
Foto: Tanja Pickartz
Nach der Auflösung des Vertrags für das Hamborner Outlet Center fordert Douvil hohen Schadenersatz für entstandene Planungskosten.

Duisburg.. Unter die gescheiterten Factory-Outlet-Pläne in Hamborn will die Stadt jetzt den Schlussstrich ziehen. Bereits im Sommer sind die Planungen gestoppt worden. Es wird bereits über Alternativnutzungen für das Gelände von Stadtbad und Rhein-Ruhr-Halle beraten, deren weiterer Weg am Donnerstag im Rat vorgestellt wurde.

Im nichtöffentlichen Teil sollte zudem die offizielle Vertragsauflösung mit dem Projektentwickler Douvil vollzogen werden – ungeachtet der Klageandrohung von Douvil. Die Stadt bestätigte am Donnerstag, dass das Unternehmen Schadensersatzansprüche geltend gemacht habe.

„Einer juristischen Auseinandersetzung sehen wir allerdings gelassen entgegen, zumal sie jeglicher Grundlage entbehrt“, erklärte Rathaus-Sprecherin Anja Kopka. Douvil soll unbestätigten Angaben zufolge elf Millionen Euro für entstandene Planungskosten fordern, zunächst war von neun Millionen Euro die Rede.

 
 

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