SPD-Chef Jäger: „Ein großer Sohn der Stadt“

„Mit Josef Krings begeht ein großer Sohn dieser Stadt und der Sozialdemokratie seinen 90. Geburtstag“, gratuliert SPD-Vorsitzender Ralf Jäger. Krings sei als Alt-Oberbürgermeister „bis heute eine Instanz“. „Die Menschen in Duisburg haben seit Jahrzehnten großes Vertrauen in Jupp Krings. Sie schätzen ihn, weil er trotz aller Ehrungen nie seine Bodenständigkeit verloren oder Allüren entwickelt hat“, so Jäger weiter: „Mich persönlich hat besonders seine klare Haltung im Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze bei Krupp in Rheinhausen beeindruckt.“

„Josef Krings hat das politische und kulturelle Leben in unserer Stadt über viele Jahre maßgeblich geprägt“, würdigt SPD-Fraktionschef Herbert Mettler den Alt-OB. Auch heute noch begleite er es aktiv, sei ein großer Freund der Kunst und Förderer der Kultur, und der Fraktion nach wie vor ein „wichtiger und verlässlicher Partner“.

Besonders hebt auch Mettler das Engagement von Krings beim Stahlarbeiterstreik in Rheinhausen hervor. „Er hatte stets das Wohl dieser Menschen im Blick. Ihm ist zu verdanken, dass nach der Stahlkrise viele neue wichtige Arbeitsplätze in Duisburg entstanden sind. Sein Name ist immer mit den Erfolgen des Strukturwandels verbunden.“

Ähnlich sieht’s Dieter Lieske, 1. Bevollmächtigter der IG Metall: „Jupp Krings war immer jemand, der sich für Arbeitsplätze eingesetzt hat.“ Über Jahre habe man gemeinsam für den Strukturwandel gekämpft.

Rainer Enzweiler, Fraktionschef der CDU, zitiert Arthur Schopenhauer: „Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich nun frei bewegt.“

 
 

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