Sorge: Duisburg fällt zurück

Mit Duisburgs hoher Arbeitslosenquote und den entsprechenden Hartz IV-Zahlen ist in keiner Wirtschaftsstatistik Staat zu machen. Da landen Duisburg und andere strukturschwache Städte immer auf den hinteren Plätzen. In der wirtschaftsfreundlichen INSM-Studie ist auch kein Raum für viele hier lebenswerte und attraktive Details, für soziale Betreuung oder Kulturinitiativen in Stadtteilen erst recht nicht. Und manche Zahlen sind – mal wieder – schlicht falsch, etwa zu den Betreuungsplätzen in Kindertagesstätten.

Was allerdings die Stirn runzeln lässt, ist der NegativTrend. Duisburg fällt in den Studien Jahr für Jahr weiter nach hinten. Und das vor allem auch im Vergleich zu anderen Revierstädten mit ähnlichen Strukturproblemen. Da muss es also auch hausgemachte Schwächen und Fehler geben.

Was auch auffällt: Vielen ostdeutschen Städten geht es besser. Auch wegen des „Solis“, für den Duisburg Kredite aufnehmen muss. Oliver Schmeer