Sommerschule: Logistik für Krisenlagen

Eine Metropole ist durch einen Tornado tagelang ohne Strom. Ein Unglück lähmt in einem Zulieferland die Chip-Produktion, und weltweit fehlen Bauteile. Wie schafft man es, logistische Krisen schnell zu bewältigen? Und wie entwickelt man Systeme, die bei einem (Teil-)Ausfall nicht völlig versagen? Darum geht es bei einer Summer School der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Koç (Türkei). Sie findet Mitte August in Istanbul statt. Studierende, Wissenschaftler und Praktiker können sich bis zum 31. Mai bewerben.

Ob Energieversorger, Kommune oder lokale Wirtschaft: Alle müssen sich auf Veränderungen einstellen, und selbst im Katastrophenfall handlungsfähig sein. Für den einen kann das heißen, sich nicht von einem Zulieferer abhängig zu machen, für den anderen beispielsweise Vorsorge- und Aktionspläne auszubauen bzw. Anlagen anders abzusichern. Während des sechstägigen Semimars können die Teilnehmer auch eigene Ideen für Strategien einbringen.

EURE FAVORITEN